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Nachricht vom 31.10.2010    

Goldene Oktobersonne machte Markttag zum Erfolg

Falls es einen Wettergott gibt, so hat er den Wunsch von Stadtbürgermeister Klaus Mies erhört: Zum Oktobermarkt (auch bekannt als Bauernmarkt) schickte welcher Gott auch immer die Sonne ins Rennen und schenkte der Schusterstadt und ihrer Werbegemeinschaft „Montabaur aktuell“ damit einmal mehr eine gut besuchte Veranstaltung.

Mehr Stände-Vielfalt und eine große Zahl von Anbietern aus der Region heben den Oktobermarkt in Montabaur inzwischen von früheren "Ramsch-Veranstaltungen" ab.

Montabaur. Wohltuend setzte sich der Oktobermarkt – wie auch der Schustermarkt im September – dadurch von früheren Marktveranstaltungen ab, dass bestimmte Sorten und Mengen von „Ramsch-Ständen“ vor allem aus der „Klamottenszene“, nicht unter den Anbietern waren. Dafür gab es eine zahlenmäßig stark gewachsene Palette von Herstellern „hausgemachter“ Backwaren, die unter anderem einen ganzen Reigen wohlschmeckender Brotsorten feilboten. Wohltuend aber auch die Tatsache, dass dem Besucher nicht an jeder Ecke irgendwelche dröhnenden Lautsprecher die Lust an der Kommunikation vergällten.

Auch wenn dieser Markt sich mit seiner Stände-Palette nicht sonderlich vom Schustermarkt oder ähnlichen Veranstaltungen in der Kreisstadt unterschied, so scheinen die anhaltend guten Besucherzahlen das Konzept doch zu bestätigen. Die Einschätzungen alteingesessener und markterfahrener Montabaurer Geschäftsinhaber zeigen, dass dieser dritte verkaufsoffene Sonntag im Jahr zwar nicht zu überschwänglicher Umsatzfreude Anlass gibt, unter dem Strich aber als zufriedenstellend gewertet wird. So lautet die tendenzielle Aussage: Der Schustermarkt ist der umsatzstärkere Markt – was natürlich auch an den höheren Besucherzahlen liegen mag.



Zufrieden zeigten sich auch die Flohmarkt-Ständler. Vor allem Eltern waren erleichtert, wenn sie den überquellenden Spielsachen-Fundus ihrer Sprößlinge ausdünnen konnten. Das Interesse an Schnäppchen scheint ungebrochen, und so war der eine oder andere vom ganz privaten Umsatzerfolg durchaus überrascht. Warum die „Flohmärktler“ sich mit dem „schlechteren Ende“ der Bahnhofstraße zufrieden geben mussten und sich nicht auf dem – im Vergleich zur Fußgängerzone – relativ leeren Konrad-Adenauer-Platz präsentieren konnten, bleibt vorerst das Geheimnis der Veranstalter. (art)


Lokales: Montabaur & Umgebung
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