Werbung

Nachricht vom 02.04.2021    

Kein Höhenflug mit Linda: Aus bei GNTM

Von Helmi Tischler-Venter

In der neunten Folge des Wettbewerbs „Germany’s next Top-Model“ ging es für Linda aus Niederelbert zu hoch hinaus: In 122 Metern Höhe über dem Alexanderplatz in Berlin mussten die Models in opulenten Tüllkleidern schweben.

Hoch in den Wolken im dünnen Tüllgewand beweist Luca Nervenstärke. Fotos: ProSieben

Niederelbert. Zunächst hatte der Tag harmlos begonnen: Die Kandidatinnen sollten sich selbst beurteilen und Punkte verteilen für „Performance“ und „Personality“. Nach Abstimmung erreichte Soulin die Spitzenposition für „Performance“ und den letzten Platz für „Personality“. Diese Kategorie wurde von Mareike angeführt. Linda errang die Plätze 11 und 7. Sie hätte sich etwas weiter vorn gesehen, aber es wurde deutlich, dass es zwei Freundinnen-Gruppen gab, die sich gegenseitig unterstützten.

Die Herausforderung, in 122 Metern Höhe bei Wind und Kälte auf ein Sprungbrett zu steigen und zu posieren, schockte die meisten Kandidatinnen. Heidi Klum: „Meine Nachwuchsmodels dürfen heute allesamt Höhenluft schnuppern. Mitten auf dem Alexanderplatz in Berlin müssen sie nicht nur ihre Ängste im Griff haben, sondern auch dem Wind und der Kälte in 122 Metern Höhe trotzen.“ Zwar wurden die Mädels angeschnallt, aber der Blick in die Tiefe war überwältigend. Als Coach war Jochen Schweizer zugegen, der Extremsportler und Stuntman war und für den Adrenalinkick lebt. Er gab Tipps zur Überwindung der Höhenangst.

Linda war in der Tat völlig überwältigt: „Ich weiß nicht, wie ich mich fühlen soll. Ich weiß nicht, ob ich aufgeregt bin oder Angst habe. Es ist alles zusammen. Ich bin gerade geschockt. Ich hatte noch nie in meinem Leben ein so schreckliches Gefühl!“

Da halfen auch nicht die Perücke und das glamouröse Kleid, das Katy Böhm mitgebracht hatte zum Shooten. Der graue Himmel und der Wind verstärkten noch die Angst. Fotograf Rasmus Kaesmann hatte Spaß, denn er fotografiert gern extrem und actionreich.

Als erste bestieg Luca die Planke. Sie wirkte etwas angespannt, genoss aber die Herausforderung und ermutigte ihre Mitbewerberinnen. Soulin gelang danach sogar ein Salto in luftiger Höhe. Linda, der bereits in der Maske übel war, meinte: „Ich mache bestimmt keinen Salto!“ Beim Hochziehen schloss sie angstvoll die Augen und weinte. Zwar wollte sie unbedingt die Aufgabe meistern, aber sie schaffte es nicht.

Heidi hatte Verständnis für Lindas Angst vor Höhe und Kälte und bat Jochen Schweizer um Unterstützung. Der meinte: „Trockne deine Tränen. Tief durchatmen, du kannst es!“ Das half Linda nicht. Daher erhielt sie eine zweite Chance nach einer Erholungspause. Während der gelang es Romina, ihre Höhenangst zu überwinden. Dafür wurde sie von Linda bewundert. Linda wollte einen zweiten Versuch wagen, um im Wettbewerb bleiben zu können. Sie kämpfte mit sich selbst. Schließlich entschied sie: „Ich mache das nicht! Es geht nicht. Das Gefühl ist die Hölle für mich, ich möchte es nicht noch einmal versuchen.



Auch eine dritte Chance konnte Linda nicht nutzen. Konsequenter Weise packte sie ihre Sachen, um nach Hause zu fahren. Bei der Verabschiedung flüsterte sie Alex ins Ohr: „Du musst mir versprechen, dass Soulin nicht gewinnt.“

Linda konnte hoch erhobenen Hauptes die Show verlassen, denn schließlich war sie weit gekommen und hatte in den neun Wochen eine ganze Menge für ihren Traumberuf gelernt, den sie keineswegs aufgeben muss.

Die Entscheidung des nächsten Tages, die nun ohne Linda stattfand, bestand aus einem
Model-Action-Parcours, bei dem die Mädchen nicht nur fünf Hindernisse problemlos meistern, sondern auch noch mit fünf verschiedenen Posen überzeugen mussten. Der Laufsteg entpuppt sich als echte Challenge: Die #GNTM-Models balancierten in High Heels über eine wackelige Wippe und liefen durch ein überdimensionales Rad. Model und Gastjurorin Rebecca Mir erklärt den Topmodel-Anwärterinnen beim Coaching, worauf es bei diesem Walk besonders ankommt: „Lasst es euch nicht anmerken, wenn irgendetwas passiert. Ich achte nicht darauf, ob ihr umknickt, hinfallt oder einen Schuh verliert. Total egal, Hauptsache ihr macht weiter.“ Rebecca Mir verzichtete auf das Vormachen wegen ihrer Schwangerschaft, den Show-Part übernahm daher Model-Mama Heidi.

Soulin und Dascha erhielten großes Lob für ihre Auftritte. Mareike wackelte mit Bandagen durch die Hindernisse und wackelte auch genau wie Luca bei der Elimination. Luca erhielt schließlich noch eine Chance, aber die beliebte Mareike musste die Show verlassen.

In der nächsten Woche wird es ins Berliner Nachtleben zum Tanzen gehen und Comedian Otto Waalkes wird dabei sein um 20.15 Uhr am Donnerstag auf ProSieben. htv


Lokales: Montabaur & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

Weitere Bilder (für eine größere Ansicht klicken Sie bitte auf eines der Bilder):
       
 

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Aktualisiert: 14-jähriger Junge aus Oberraden wohlbehalten gefunden

Seit dem 11. März galt San Luca S. aus Oberraden als vermisst. Die Suche nach ihm hielt die Region in ...

Ameisenbär "Bramble" ist umgezogen

"Schau mal Mama, den haben wir ja noch nie gesehen!" Das Mädchen drückt die Nase an die Fensterscheibe, ...

Frühlingszeit, Zeckenzeit: Was Hunde, Katzen & Menschen jetzt wissen müssen

Nach einem milden Winter sind die Zecken wieder unterwegs und machen nicht nur uns Menschen, sondern ...

Das Raiffeisenmuseum in Hamm: Genossenschaftsidee zum Anfassen

Im kleinen Hamm an der Sieg steht das Geburtshaus des großen Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818–1888), ...

Montabaur feiert erfolgreiche Premiere der Lachnacht

Die "1. Montabaurer Lachnacht" lockte am 2. April zahlreiche Besucher in die Stadthalle Haus Mons Tabor. ...

Generationenwechsel im Berufsbildungsausschuss der HwK Koblenz

Der Berufsbildungsausschuss der Handwerkskammer Koblenz hat sich neu formiert. Langjährige Mitglieder ...

Weitere Artikel


Ostern: Gedanken zum höchsten kirchlichen Feiertag

Ostern bringt in diesem Jahr eher Nachdenklichkeit und Traurigkeit mit sich. Eine Vielzahl von Bräuchen ...

Corona: Inzidenzwert leicht gesunken - weiterer Todesfall

Das Gesundheitsamt Montabaur meldet am Freitag, den 2. April insgesamt 5.490 (+49) bestätigte Corona-Fälle. ...

Zu späte oder gar keine Behandlung für psychisch Kranke im Westerwald?

Ein Jahr Pandemie hat auch im Westerwald seine Spuren hinterlassen, viele „Wäller“ sind genervt und chronisch ...

Versorgung von Lymphödem bei Brast

Nicht jede Form von Übergewicht lässt sich mit einer entsprechenden Diät und dem steinigen Weg des Abnehmens ...

Vorsorgevollmacht - Richtig handeln im Ernstfall

Viele Personen haben mittlerweile eine Vorsorgevollmacht erstellt. Sie bevollmächtigen damit nahestehende ...

Bei Fortbildung „Betreuungsrecht und seine Praxis“ kennen lernen

Der Betreuungsverein der Diakonie im Westerwald e.V. in Westerburg und der Betreuungsverein Lotsendienst ...

Werbung