Werbung

Nachricht vom 07.04.2021    

Ausflügler auf dem Osterweg in Kirburg

Schon früh am Ostermorgen hatten sich Mitarbeitende der Kinder- und Jugendarbeit der Evangelischen Kirchengemeinde Kirburg aufgemacht, um die vier Stationen eines drei Kilometer langen Osterrundweges mit viel Engagement auszugestalten.

Besonders die kleinen Teilnehmer hatten Spaß am Kirburger Osterweg. Foto: Sara Schneider

Kirburg. Am Parkplatz des Seniorenheims Hildegardis in Langenbach startete der Osterweg, den Lisa Ermert sowie Lena und Sina Schäfer vorbereiteten. Über 60 Menschen hatten sich für den Osterweg angemeldet, den jede Familie separat für sich laufen sollte.

An der ersten Station erwartete die Wanderer die biblische Erzählung von Jesu Einzug nach Jerusalem. Der Sonntag vor Ostern, der sogenannte Palmsonntag, erinnert bis heute daran. Die Aufgabe war es hier mit Materialien des Waldes einen Weg zu bereiten, was vor allem die Kinder mit viel Begeisterung umsetzten.

Weiter ging es Richtung Langenbacher Grillhütte, wo die zweite Station zu finden war. Sie erzählte von Jesu letztem Abendmahl, das er mit seinen Jüngern feierte. Hier waren die Teilnehmenden dazu eingeladen, ein Stück Brot miteinander zu essen und Gemeinschaft zu erleben.

Gestärkt davon führte der Weg zur dritten Station, die von Karfreitag, Jesu Tod und Kreuzigung, berichtete. Die Wanderer hatten die Aufgabe, Kreuze mit ihren Körpern darzustellen, aus Holz zu legen oder gar zu errichten.



Am Ziel erwartete die Spaziergänger die Osterstation. Sie erzählte vom leeren Grab am Ostermorgen und der Auferstehung Jesu. Als kleines Ostergeschenk gab es dort eine Osterglocke sowie Schokoladenlutscher und Osterhasen für die Kinder. Auf einer kurzen Wegstrecke waren dann noch Ostereier versteckt, die von den Mitgliedern des Kirchenvorstandes für diese Aktion gestiftet wurden.

Am Ende wartete ein Stück Kreide auf die Kinder. Auftrag war es, die Osterbotschaft und Osterfreude zu Hause in die Welt hinaus zu malen und zu schreiben.

Der Osterweg stieß auf große Zustimmung bei den Wanderern, berichtet Pfarrer Rüdiger Stein. „Mehrere Teilnehmer meldeten sich auf der Osterweg-Strecke per Handy, darunter die Schwestern Sara Schneider und Tanja Weyand mit folgender Nachricht: „Wir laufen gerade euren Osterweg und finden eure Ideen wirklich super. Vor allem in einer Zeit, in der man sonst nicht viel unternehmen kann, ist es eine tolle Aktion.“ (PM)



Lesen Sie gerne und oft unsere Artikel? Dann helfen Sie uns und unterstützen Sie unsere journalistische Arbeit im Westerwaldkreis mit einer einmaligen Spende über PayPal oder einem monatlichen Unterstützer-Abo über unseren Partner Steady. Nur durch Ihre Mithilfe können wir weiterhin eine ausgiebige Berichterstattung garantieren. Vielen Dank! Mehr Infos.



Lokales: Bad Marienberg & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

Weitere Bilder (für eine größere Ansicht klicken Sie bitte auf eines der Bilder):
     

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Das Raiffeisenmuseum in Hamm: Genossenschaftsidee zum Anfassen

Im kleinen Hamm an der Sieg steht das Geburtshaus des großen Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818–1888), ...

Montabaur feiert erfolgreiche Premiere der Lachnacht

Die "1. Montabaurer Lachnacht" lockte am 2. April zahlreiche Besucher in die Stadthalle Haus Mons Tabor. ...

Generationenwechsel im Berufsbildungsausschuss der HwK Koblenz

Der Berufsbildungsausschuss der Handwerkskammer Koblenz hat sich neu formiert. Langjährige Mitglieder ...

Einführung von Pfarrer Michael Zopf in Rennerod: Ein neuer Abschnitt für die Gemeinde

Die Evangelische Kirchengemeinde Rennerod hat Pfarrer Michael Zopf in einem festlichen Gottesdienst offiziell ...

Abiturfeier am Mons-Tabor-Gymnasium: Ein magischer Abschied

Am 31. März verabschiedete das Mons-Tabor-Gymnasium 95 Abiturientinnen und Abiturienten. Die Feierlichkeiten ...

Schock auf dem Brüse-Hof: Schafe durch Wolfsriss in Selters getötet

Hannah Becker ist eine von vielen Hobbyzüchterinnen einer Schafsherde im Westerwald. Sie hatte die Debatte ...

Weitere Artikel


Rüddel: „Krankenhausneubau nicht sachorientiert, sondern politisch!“

„Das Vorgehen um den Krankenhausneubau in Müschenbach vor den Stadttoren von Hachenburg ist nicht sachorientiert, ...

Tierpfleger und ihre Tiere - eine besondere Beziehung im Zoo Neuwied

„Darf ich die auch mal streicheln?“ Kaum eine Frage wird Tierpflegern häufiger gestellt als diese. Dabei ...

Rheinland-Pfälzische Unternehmen in die Impfkampagne einbinden

Um den Weg aus der Pandemie und das Impfen zu beschleunigen, schlagen die vier IHKs in Rheinland-Pfalz ...

Klosterdorfweg Marienthal: Einblicke in die Dorfgeschichte und das Leiden Christi

Der "Klosterdorfweg" bietet eine kurze, aber sehr informative Rundwanderung von circa 3 Kilometern Länge ...

Der 20. Westerwälder Literatursommer präsentiert erneut „Nordlichter“

In einer Konferenz, die teils in Präsenz im Kulturwerk Wissen, teils per Video stattfand, erfolgte am ...

Corona im Westerwaldkreis: 62 neue Fälle gemeldet

Das Gesundheitsamt Montabaur meldet am Mittwoch, den 7. April 5.616 (+62) bestätigte Corona-Fälle. Der ...

Werbung