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Nachricht vom 12.04.2021    

Besuch beim Drive-In Testzentrum Montabaur

Jüngst sind an vielen Orten sogenannte Schnelltestzentren entstanden, um sich ohne Anlass und auch ohne Symptome auf das Virus testen zu lassen. Jeder Bürger hat die Möglichkeit, sich mindestens einmal in der Woche diesem Corona-Test zu unterziehen und die Gewissheit zu haben, ob man infiziert ist oder nicht.

Politiker am Drive-In Testzentrum Montabaur. Dritte von links: Jenny Groß, rechts daneben Dr. Stephan Krempel. Foto: privat

Montabaur. Mit vorheriger digitaler Anmeldung unter www.testzentrum-montabaur.de kann ein Termin gebucht werden, mit dem QR-Code und dem Ausweis wird dann auf der Eichwiese in Montabaur der Drive-In befahren. Besonders reibungslos und ohne bisher entstandene lange Wartezeit wird dann von geschultem Personal der Nasenabstrich genommen und die laboratorische Untersuchung beginnt. In gut 15 Minuten wird das Ergebnis dann per SMS übermittelt und mögliche positive Fälle von dort an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet.

„Mit diesem Konzept und den Synergieeffekten von Spack Event, die bestens mit Großveranstaltungen betraut sind, dem örtlichen THW und der aktiven Unterstützung der Stadt und Verbandsgemeinde Montabaur ist ein Modell entstanden, das durchaus an anderen Orten Verwendung finden kann, sofern es noch keine Testzentren gibt,“ so die Landtagsabgeordnete Jenny Groß, die sich kürzlich mit Dr. Stephan Krempel, Fraktionschef der CDU-Kreistagsfraktion die Abläufe vor Ort ansahen.

Besonders gelungen und ein Beispiel für zügige Entscheidungen sei hier das Zusammenspiel der einzelnen Akteure vor Ort. Darüber konnten Oli Krämer, Ideengeber und zuständiger Mitarbeiter der VG Montabaur sowie Dominik Weyand und Oliver Merfels (Geschäftsführer) von Spack Event berichten. „Es ist alles innerhalb von sechs Tagen an Ort und Stelle hochgezogen worden. Gemeinsam haben wir das jeweilige Know-how genutzt und hier quasi zur Prävention und Unterstützung in der Pandemie ein Modell entwickelt, das bereits läuft,“ sagen die Verantwortlichen.



„Bis heute haben wir mehr als 2.500 getestete Personen, die Anmeldelage für die kommenden Tage in der Kar-Woche ist enorm, wir sind ausgebucht. Die Menschen sind dankbar über diesen unkomplizierten Weg der Testung und geben gutes Feedback. Auch wir optimieren noch an einigen Stellen, damit auch alles sitzt,“ erklärt Weyand.

Was allseits für Kopfzerbrechen sorgt, ist die Bestellung von ausreichend Testkapazität beim Land. Hier seien immer nur gewisse Zeitfenster beim Orden möglich. Unklar und besonders aufwändig sei auch die Abwicklung der Kostenseite. Hier wird mehr Klarheit gefordert, damit die Handelnden vor Ort wissen, wann die Erstattung der Kosten kommt.

Klar ist allen Beteiligten am gestrigen Gespräch: Ein leistungsstarkes Konzept mit Personen und Gruppen, die sich einerseits mit Veranstaltungen, Katastrophenschutz (THW) und den behördlichen Wegen auskennt, kann durchaus als Blaupause genutzt werden. „Die Pandemie besiegen wir nur gemeinsam!“

„Wenn in Kürze die Testungen wie in Modellregionen in Tübingen auch in RLP dazu führen, dass die Menschen einkaufen können, Restaurants besuchen oder an kleineren kulturellen Veranstaltungen teilnehmen können, dann werden genau solche Testzentren mit Profis noch stärker benötigt, da es dann einen noch stärkeren Anlass gibt, sich zu testen, nämlich ein Stück Normalität zurückzugewinnen,“ betont Jenny Groß. (PM)



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