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Nachricht vom 14.11.2010    

Spende für die neue Tagesförderstätte

Die Westerwald Bank spendet 1000 Euro für die neue GFB-Tagesförderstätte „Auf dem Gleichen“ in Hachenburg. Über die modernen Betreuuungsmöglichkeiten informierte sich Bankvorstand Markus Kurtseifer bei einem kleinen Rundgang. Dabei erfuhr er auch, dass es bereits Pläne für eine Erweiterung gibt.


Hachenburg. Seit Anfang Oktober ist die Tagesförderstätte für Menschen mit schwersten geistigen und körperlichen Beeinträchtigungen der Gemeinnützigen Gesellschaft für Behindertenarbeit (GFB) in Hachenburg offiziell in Betrieb. Der Neubau „Auf dem Gleichen“, wo in unmittelbarer Nachbarschaft auch die Geschäftsstelle des Vereins für Behindertenarbeit e.V. und die GFB ihren Sitz hat, ersetzt die Betreuung in der Außengruppe Herrnstraße und beendet die jahrelange Überbelegung der Stammeinrichtung am Nisterpfad. Das neue, lichtdurchflutete und barrierefreie Gebäude genügt modernsten Ansprüchen und verfügt auf 360 Quadratmetern Nutzfläche über Gruppen-, Therapie-, Bewegungs- und Ruheräume sowie ein Pflege- und Therapiebad. Zum regelmäßigen Wochenprogramm zählen neben der Förderung der Mobilität, Kommunikation und sinnlichen Wahrnehmung unter anderem auch Angebote der Musik-, Physio- und Ergotherapie sowie Logopädie.

„Derzeit betreuen wir hier 15 BesucherInnen aus dem Westerwaldkreis in zwei Gruppen“, berichtete GFB-Geschäftsführer Winfried Weber anlässlich eines Besuchs von Markus Kurtseifer, Vorstand der heimischen Westerwald Bank. Die Eröffnung des neuen Standortes nahm die Bank zum Anlass, die Arbeit des Vereins mit einer Spende von 1000 Euro zu unterstützen. Dabei ist jede Spende mehr als willkommen, muss doch ein großer Teil der Finanzierung der therapeutischen Ausstattung der Tagesstätte auf diese Weise erbracht werden. Zudem, so Weber, lägen den Zuschussverfahren des Landes bei Investitionen wie dem Tagesstättenneubau leider nicht mehr aktuelle Kostenrichtwerte zugrunde, so dass in der Summe die Kosten der GFB steigen.



Die Westerwald Bank, so Markus Kurtseifer, sehe sich immer auch als gesellschaftlicher Akteur mit Verantwortung in der Region und für die Region. „Deshalb unterstützen wir auch diejenigen, die dringend auf die Hilfe ihrer Umwelt angewiesen sind und hier beispielhaft gefördert werden und die Familien, die durch die Einrichtung entlastet werden“, so sein Resümee. Es sei jetzt schon erkennbar, so Tagesstättenleiterin Kristina Berner, dass die Zahl der Menschen, die in teilstationären Einrichtungen betreut werden müssen, auf absehbare Zeit weiter zunehme. Die GFB habe hierfür bereits vorgesorgt, die Pläne für einen Erweiterungsbau um eine dritte Gruppe liegen bereits in der Schublade.


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