Werbung

Nachricht vom 06.06.2021    

Pfadfinder legten Blumenteppich in Regenbogen-Farben

Ein liebevoll gelegter Blumenteppich in Regenbogenfarben fiel den Gottesdienstteilnehmern der Pfarrkirche St. Peter in Ketten dieses Jahr ins Auge, wenn diese die Blumenpracht einzeln mit Corona-Abstands-Regeln nach dem Gottesdienst vorne am Altar anschauten. Wieder mussten wegen der Pandemie die traditionellen Fronleichnamsprozessionen ausfallen.

Blumenteppich in der Kirche St. Peter in Ketten. Fotos: privat

Montabaur. Der aufmerksame Betrachter konnte sowohl in der Gestaltung des Blumenbouquets der DPSG Montabaur als auch in der Predigt von Pfarrer Heinz-Walter Bartenheier nicht nur traditionelle Elemente, sondern auch neue Akzente ausmachen.

„God bless you" („Gott segne dich") – dieser Segensspruch war in mühevoller Arbeit in allen Farben des Regenbogens als Blumenteppich vor dem Altar der Pfarrkirche St. Peter in Ketten gestaltet. Damit griffen die kleinen und großen Pfadfinderinnen und Pfadfinder eine deutschlandweite Aktion auf, diesen Segensspruch in vielen bunten Farben an Kirchen, an Kindergärten, an Pfarrheimen anzubringen. „Es ist der Aufruf aller Jugendverbände und Jugendeinrichtungen des Bistum Limburgs und ganz Deutschlands zu zeigen: Gott ist wunderbar groß! Und er hat ein weites weites Herz", ist sich die Pfadfinder-Kuratin und Pastoralreferentin Inge Rocco sicher. Und bezeichnete den Regenbogenfarben-Segen als „politische Aktion" anstelle der sonst obligatorischen Prozession. Beides habe die Absicht, der Öffentlichkeit zu zeigen: Gott begleite die Menschen und sage ihnen durch Jesus Christus zu: „Ich bin mit euch alle Tage, bis zum Ende der Welt!"

Pfarrer Heinz-Walter Barthenheier betonte in seiner Predigt, dass die Aussage des Zweiten Vatikanischen Konzils, die Eucharistie sei „Mitte und Höhepunkt allen christlichen Lebens", in weiten Teilen der Kirche heute nicht mehr so gesehen und praktiziert werde. Es gelte immer noch der Auftrag und die Bitte Jesu: „Tut dies zu meinem Gedächtnis". Eine Kirche, die sich nicht an Jesus Christus orientiere und in der die Eucharistie nicht mehr ein zentrales Ereignis sei, laufe Gefahr, zu einer von vielen Nichtregierungsorganisationen zu werden, wie es auch Papst Franziskus sinngemäß sage.



Pfarrer Barthenheier freute sich, Gunnar Bach als neuen pastoralen Mitarbeiter in der Pfarrei St. Peter Montabaur der Gemeinde vorzustellen. Eine notwendige Verstärkung des Pastoralteams, da in diesem Jahr mit Gemeindereferentin Anne Nink und Pastoralreferent Peter Klotz zwei pastorale Mitarbeiter in den Ruhestand eintreten. Gunnar Bach, der mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Nentershausen wohnt, bringt seine journalistischen Fähigkeiten mit in die Gemeindearbeit ein. Er freue sich, Begabungen und Stärken in der Gemeinde zu entdecken und gemeinsam das Evangelium zu verkünden. (PM)


Lokales: Montabaur & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

Weitere Bilder (für eine größere Ansicht klicken Sie bitte auf eines der Bilder):
   

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Das Raiffeisenmuseum in Hamm: Genossenschaftsidee zum Anfassen

Im kleinen Hamm an der Sieg steht das Geburtshaus des großen Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818–1888), ...

Montabaur feiert erfolgreiche Premiere der Lachnacht

Die "1. Montabaurer Lachnacht" lockte am 2. April zahlreiche Besucher in die Stadthalle Haus Mons Tabor. ...

Generationenwechsel im Berufsbildungsausschuss der HwK Koblenz

Der Berufsbildungsausschuss der Handwerkskammer Koblenz hat sich neu formiert. Langjährige Mitglieder ...

Einführung von Pfarrer Michael Zopf in Rennerod: Ein neuer Abschnitt für die Gemeinde

Die Evangelische Kirchengemeinde Rennerod hat Pfarrer Michael Zopf in einem festlichen Gottesdienst offiziell ...

Abiturfeier am Mons-Tabor-Gymnasium: Ein magischer Abschied

Am 31. März verabschiedete das Mons-Tabor-Gymnasium 95 Abiturientinnen und Abiturienten. Die Feierlichkeiten ...

Schock auf dem Brüse-Hof: Schafe durch Wolfsriss in Selters getötet

Hannah Becker ist eine von vielen Hobbyzüchterinnen einer Schafsherde im Westerwald. Sie hatte die Debatte ...

Weitere Artikel


Die Holzwirtschaft nimmt zum Holzmarkt Stellung

Zurzeit herrscht im Westerwald die anachronistische Situation, dass massenhaft Holz geschlagen und abtransportiert ...

Buchtipp: „Mikroorgasmen überall“ von Dominik Eulberg

Der Westerwälder Dominik Eulberg ist ein profunder Naturkenner und leidenschaftlicher Naturkenner. Zudem ...

Nicole nörgelt… über Karma für Charakterschweine

„Alle Menschen, denen du begegnest, bringen Freude in dein Leben. Die einen, wenn sie kommen. Die anderen, ...

Corona im Westerwaldkreis: Inzidenzwert verharrt bei 28,2

Das Gesundheitsamt Montabaur meldet am Sonntag, den 6. Juni 7.343 (+6) bestätigte Corona-Fälle. Der Westerwaldkreis ...

Casimirs Kinderliteraturpreis 2021 Mut zur Hoffnung ausgeschrieben

Der Preis wird nach 2019 dieses Jahr zum zweiten Mal verliehen. Jetzt mitmachen und bis zum 20. August ...

Montabaurer Kulturszene trifft sich wieder

Ihre kulturellen Wunden sind verheilt, lamentiert wurde auch genug. Die Kunst- und Kulturschaffenden ...

Werbung