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Nachricht vom 01.12.2010    

Gesundheitsmanagement zahlt sich aus

Erstmals lud die Westerwald Bank ihre Mitarbeiter zu einem Gesundheitstag ein. Neben zahlreichen Informationsmöglichkeiten in Sachen Fitness, Ernährung und Prävention gab es auch Gelegenheit, unterschieldiche sportliche Angebote vor Ort auszuporbieren.

Bestens besucht war der eingerichtete Fahrsimulator der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft.

Hachenburg. Die betriebliche Gesundheitsförderung hat für viele heimische Unternehmen einen hohen Stellenwert. Dass dies so ist, demonstrierte die Westerwald Bank mit dem ersten Gesundheitstag für ihre Mitarbeiter. Am späten Nachmittag hatten die Beschäftigten der Bank Gelegenheit, sich über gesundheitliche und sportliche Angebote zu informieren und diese teilweise auszuprobieren - beispielsweise mit dem so genannten Flexi-Bar, einem etwa 1,50 langen Schwingstock, dessen Vibrationen vor allem die Tiefenmuskulatur trainiert.
Dazu hatten die Organisatoren Teile der Hachenburger Geschäftsstelle in eine Fitness-Landschaft mit Schnupperkursen und Gesundheitsmesse verwandelt, wo Mitarbeiter der Betriebskasse der R + V Versicherung, die Betriebsärzte der Bank, Experten des Sportclubs Optimum aus Hachenburg und Altenkirchen sowie die Sicherheitsbeauftragten der Bank Rede und Antwort standen.

Dabei gab es zahlreiche Informationen zu gesunder Ernährung, optimaler Fettverbrennung oder zum rückengerechten Sitzen und Arbeiten am Schreibtisch, zu Suchtprävention und Diabetes-Gefahr. Außerdem hatten die Mitarbeiter der Bank Gelegenheit, Blutzucker und Körperfett bestimmen zu lassen sowie Herz-, Lungen-, Seh- und Hörfunktionen testen zu lassen. Daneben standen Themen der Arbeitssicherheit auf dem Programm. Gut besucht war unter anderem ein Fahrsimulator der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG), an dem die Reaktionsfähigkeit getestet wurde. Auf großes Interesse stieß auch der Aktionsstand zum Projekt „Mein erster Triathlon“, wo Profi-Triathlet Jens Kaiser von der RSG Montabaur und Marco Kopper, Mitarbeiter der Bank, ihre Erfahrungen aus den Trainingsvorbereitungen und der Teilnahme am Triathlon darstellten.

Gleichwohl war und ist der Gesundheitstag keine einmalige Veranstaltung. „Wir bieten schon seit etlichen Jahren Kurse für unsere Mitarbeiter an, die diese besuchen können – von der Rückenschule bis zum Nordic Walking“, erläuterte Wilhelm Höser, Vorstandssprecher der Westerwald Bank. Zudem würden die Erfahrungen der Teilnehmer abgefragt und der aktuelle Bedarf regelmäßig ermittelt. Dadurch werde das aktive Gesundheitsmanagement verstetigt. Hösers Dank galt dem bankinternen Gesundheitszirkel, dem Dagmar Kuhl, Claudia Kohlhaas, Natascha Schäfer, Sebastian Heidrich und Personalleiter Karl-Peter Schneider angehören. Sie hatten bereits seit dem Frühjahr an der Realisierung des Gesundheitstages gearbeitet.



„Wir wollen nicht nur punktuelle Akzente setzen, sondern umfassende Ansätze für die Work-Life-Balance verfolgen“, beschrieb Personalleiter Karl-Peter Schneider die Intention des Gesundheitsmanagements. „Investitionen in die Gesundheitsförderung der Mitarbeiter zahlen sich langfristig aus, und zwar für alle Beteiligten“, so die Überzeugung der Mitglieder des Gesundheitszirkels. Dazu gehören Arbeitsplatzgestaltung und Ernährung, aber ebenso sportliche oder gymnastische Angebote und Möglichkeiten zum Stressabbau.

Bereits 2009 hatten Sebastian Heidrich und Natascha Schäfer, die dem Gesundheitszirkel angehören, sowie Michaela Heinz, Marc Scheike und Marco Kopper ihre gemeinsame Diplomarbeit dem Thema „Die gesunde Bank“ gewidmet. Schon damals hatten sie hierfür die Meinung und Ansichten ihrer Kollegen aus dem gesamten Geschäftsgebiet eingeholt und etliche Anregungen für das hausinterne Gesundheits- und Fitnessangebot geben können. Auf das Feedback der Kollegen setzt auch der Gesundheitstag: Eine kleine Ideenwerkstatt sammelte sowohl Anregungen und Ideen für neue Kurse sowie die Namen möglicher neuer Übungsleiter.


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