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Nachricht vom 07.07.2021    

CDU-Kreistagsfraktion im Gespräch mit der Seniorenleitstelle des Kreises

Von der Corona-Pandemie war in den letzten Wochen und Monaten die Arbeit der seit 1992 hauptamtlich besetzten Seniorenleitstelle des Westerwaldkreises geprägt, so Monika Meinhardt in einem Gespräch mit Vertretern der CDU-Kreistagsfraktion.

Seniorenratgeber. Foto: privat

Montabaur. In den vergangenen Monaten war Monika Meinhardt beim „Senioren-/Sorgentelefon“ des Gesundheitsamtes eingesetzt. Sie konnte dort ihre vielfältigen Netzwerkkontakte in der Corona-Pandemie vor allem für die Senioren in Einrichtungen, Pflegewohngemeinschaften und bei Einzelfallhilfen einbringen. „Im Rahmen der Pandemie ging es in erster Linie um die pflegerische Versorgung von in Not geratenen Seniorinnen und Senioren. Dazu arbeiteten wir mit den sieben regionalen Pflegestützpunkten im Kreis zusammen und auch mit der Koordinierungsstelle Pflege des Westerwaldkreises. Vielfach erreichen mich als Pflegestrukturplanerin auch Anfragen von Senioreneinrichtungen und ambulanten Pflegediensten, die wir, nach Rücksprache mit unserem Gesundheitsamt, auf dem kurzen Dienstweg klären können.“ Dabei sei die Notwendigkeit der fachübergreifenden Zusammenarbeit deutlich geworden, um anstehende Problemlagen – auch möglichst kurzfristig - bewältigen zu können.

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Jenny Groß MdL begrüßte das Engagement der Mitarbeitenden in der Kreisverwaltung und bedauerte, dass diese „Kärrnerarbeit“ - nach außen -leider nicht deutlich geworden sei. In Zusammenarbeit mit Helfenden vor Ort und kreisweit tätigen Hilfsorganisationen sei so eine Unterstützung der Senioren erreicht worden. Auch in der Krisensituation sei die Vielfalt der Angebote und Aktivitäten im Westerwaldkreis erkennbar geworden.

Paula Maria Maaß wies darauf hin, dass dieser Weg auch in der „Seniorenpolitischen Konzeption des Westerwaldkreises“ aufgezeigt wurde. In den elf darin beschriebenen Handlungsfeldern seien zahlreiche praktikable Möglichkeiten zur Umsetzung durch ehrenamtlich Engagierte genannt; breiten Raum nehmen dabei die generationenübergreifende Zusammenarbeit sowie Hilfen von und für Senioren vor Ort ein.



Monika Meinhardt berichtete: „Wir beraten zu nahezu allen seniorenrelevanten Themen wie zum Beispiel: „Sicherheit im Alter“; „Bürgerschaftliches Engagement“; „Neue Wohnformen im Alter“; „Prävention und Gesundheitsförderung“ und stehen auch bei Fragen zum Thema „Unterstützung und Pflege“ zur Verfügung.“ Guten Anklang fand auch das Projekt „DIGITAL MachMitMobil“, mit dem Senioren auf den sicheren und selbstbewussten Umgang mit den sozialen Medien vorbereitet werden.

Die 2012 vom Kreistag verabschiedete „Seniorenpoltische Konzeption“ soll nun aktualisiert werden. In einem ersten Schritt soll eine Bestandsaufnahme zu den vorhandenen Handlungsfeldern erarbeitet werden, um danach erforderliche Änderungen vorzunehmen. Paula Maria Maaß hält es auch für notwendig die Handlungsfelder um die Thematik „Ältere Menschen und Digitalisierung“ zu ergänzen.

Kreistagsmitglied Karl-Heinz Boll hob hervor, dass nach Auffassung der CDU-Kreistagsfraktion in der ehrenamtlichen Seniorenarbeit die Verbandsgemeinden und die Ortsgemeinden wichtige Partner sind. Erstrebenswert sei es, dass in jeder Verbandsgemeinde für die Seniorenarbeit ein/e hauptamtliche/r Ansprechpartner/in vorhanden ist.

Monika Meinhardt machte deutlich, dass die Seniorenleitstelle bestrebt ist, ein Netzwerk von Ehrenamtlichen zu unterstützen und zu fördern. Hier waren in der Vergangenheit vielfältige Angebote vorhanden und sollen nun wieder aufgefrischt und erweitert werden. Letztlich gehe es dabei darum, „Kümmerer vor Ort mit Mandat“ zu benennen. (PM)


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