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Nachricht vom 08.08.2021    

Nicole nörgelt… über die Liebe zu verwöhnten Samtpfoten

Von Nicole

GLOSSE | Sie landen immer auf den Pfoten, hassen Wasser und Hunde, sind kleine zickige Psychopathen und die schwarzen bringen auch noch Unglück: Katzen! Man muss sie einfach lieben. Nicht nur am Weltkatzentag. Ich jedenfalls bin gerne die Bedienstete von zwei verwöhnten Samtpfoten, auch wenn ich mich manchmal frage, ob sie meine Bemühungen zu schätzen wissen.

Jeder Tag ist Weltkatzentag! (Symbolfoto)

Dabei ist es ja grade dieses Geheimnis, das sie sich über Jahrtausende bewahrt haben, denn schon die alten Ägypter haben Katzen als Götter verehrt und sogar mumifiziert. Keine Sorge, ich ergehe mich jetzt nicht in historischen oder philosophischen Details. Mysterien kann man eh nicht ergründen. Man muss es eben hinnehmen, dass diese pelzigen Wesen kleine Götter sind – und es ganz genau wissen.

Da kann man als Durchschnittsmensch zufrieden sein, der Dosenöffner sein zu dürfen. Erziehungsversuche kann man sich gleich schenken, eine Katze würde sich nie zum Stöckchenholen herablassen oder sich auf Kommando hinlegen. Sie spaziert über den Tisch, wenn es ihr passt, rümpft die Nase über unpassendes Essen und kuckt ihrem Besitzer eiskalt in die Augen, während sie ihm auf den Teppich kotzt.

Ja, und ich lasse mir das gefallen. Zum Dank kriege ich dafür ab und zu eine Maus auf die Fußmatte gelegt. Kann man mehr verlangen? Mir reicht es, dass gerade in diesem Moment, wo ich diese Zeilen tippe, ein schnurrendes kleines Wesen neben mir liegt, friedlich schlafend und keine Sorge der Welt auf dem Herzen.



So gelassen möchte ich auch sein. Mich nicht mehr über jeden Mist aufregen und alles, was stört, einfach mit einem eleganten Pfotenschlag vom Tisch schubsen. Vielleicht sollte ich das mal versuchen, wenn mich das nächste Mal jemand nervt. Einfach schnurren, umdrehen und davonflanieren.

Und überhaupt: Jeder Tag ist Weltkatzentag! Schön, dass wir das geklärt haben.

In diesem Sinne,
bleiben Sie gesund!
Ihre Nicole


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