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Nachricht vom 25.09.2021    

Renaturierungsmaßnahmen an Oberbach und Rothenbach in Hachenburg

Die Stadt Hachenburg will schrittweise die Renaturierung von Oberbach und Rothenbach fortsetzen, auch um möglichen Hochwasserfolgen entgegenzuwirken. Eine Machbarkeitsstudie soll mit Fördermitteln finanziert werden.

Stadtbürgermeister Stefan Leukel, Erste Beigeordnete Pia Hüsch-Schäfer und CDU-Fraktionsvorsitzender Karl-Heinz Boll erläutern dem Wahlkreisabgeordneten Dr. Andreas Nick (2.v.l.) den Handlungsbedarf bei Renaturierung und Hochwasserschutz.(Fotoquelle: Karl-Heinz Boll)

Hachenburg. Bei einem Ortsbesuch haben Stadtbürgermeister Stefan Leukel, die erste Beigeordnete Pia Hüsch-Schäfer und CDU-Fraktionsvorsitzender Karl-Heinz Boll dem CDU-Wahlkreisabgeordneten Dr. Andreas Nick die Überlegungen der Stadt Hachenburg zur weiteren Renaturierung von Oberbach und Rothenbach vorgestellt. Dr. Andreas Nick hatte die Bereitstellung von Bundesmitteln unterstützt, die im Juni 2021 zugesagt wurden.

Stefan Leukel machte deutlich, dass der Oberbach und der Rothenbach zentral liegende Gewässer im Stadtgebiet sind und das Stadtbild prägen. In den letzten Jahren wurden durch die Neugestaltung des Bootsweihers seitens der Stadt und der Umgestaltung des alten Mühlengeländes durch die Westerwald-Brauerei in eine naturnahe Parkanlage erste Akzente gesetzt. In den vergangenen Jahrzehnten seien jedoch immer wieder verrohrte und überbaute Abschnitte entstanden.

„Auch angesichts der Flutkatastrophe an der Ahr ist es umso dringlicher, dass wir mit den Fördermitteln als Stadt“, so Stefan Leukel, „eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben, um im Bereich von Oberbach und Rothenbach konkrete Vorsorge treffen zu können. Mit der Machbarkeitsstudie können von Beginn an die Umwelt- und Klimaschutzgedanken mit dem öffentlichen und finanziellen Interesse zusammengeführt werden.“
Wichtig ist Leukel, dass mit der Machbarkeitsstudie auch ein Umsetzungsfahrplan erarbeitet werden soll. Schrittweise könnten dann Bestandsgrünflächen aufgewertet und jetzt versiegelte Flächen mitunter in Grünflächen umgewandelt werden. Dr. Andreas Nick erläuterte: „Mit dem Bundesprogramm zur Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel sollen konzeptionelle und investive Projekte mit hoher Wirksamkeit für CO2-Minderung, Klimaschutz und Klimaanpassung gefördert werden. Als Bund wollen wir für die Kommunen Anreize zu zusätzlichen Initiativen schaffen. Auch in den kommenden Jahren werden wir hier sicherlich ein wichtiges Aufgabenfeld zur Unterstützung der Kommunen haben." (PM)


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