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Pressemitteilung vom 13.12.2021    

Musikkirche – Adventskonzerte waren ein voller Erfolg

Ein Zeichen der Hoffnung und der Zuversicht waren die beiden Adventskonzerte der Musikkirche mit der Evangelischen Kantorei Ransbach-Baumbach – Hilgert unter der Leitung von Dekanatskantor Jens Schawaller.

Erfolgreiches Adventskonzert in der Musikkirche. (Foto: Evangelisches Dekanat Westerwald)

Ransbach-Baumbach. Nach einer herzlichen Begrüßung von Pfarrer Wolfgang Weik eröffneten die Sänger der Evangelischen Kantorei mit einer frischen Choralbearbeitung über Georg Friedrich Händels (1685–1759) Satz zu "Tochter Zion" mit zwei Oberstimmen und Pauken gemeinsam mit dem Orchester der Musikkirche die beiden Konzertabende. Im Instrumentalensemble wirkten Jenna Schmidt und Kim Cimander (Violine), Anne-Rose Selbach und Karin Weil (Viola da braccia), Nina van Someren (Violoncello), Gudula Marxsen (Kontrabass), Monika Schlößer und Hildegard Sthamer (Blockflöte), Joachim Westphal (Pauken) sowie Susanne Schawaller (Orgel). Dem bekannten Adventslied folgte die Adventskantate “Nun komm, der Heiden Heiland" für vierstimmigen Chor, Vokalsolisten, Streicher und Generalbass von Georg Philipp Telemann (1681–1767). Nach diesem extrovertierten Werk erklang von Johann Theile (1646–1724) das eher in sich gekehrte und sehr kammermusikalische Werk “Nun, ich singe, Gott, ich knie" für vierstimmigen Chor mit Streichern und Generalbass, die der Kleinchor der Evangelischen Kantorei zart und fein musizierte.

In einer prächtigen Magnificatvertonung von Dietrich Buxtehude (1637–1707) kam eine höchst kontrastreiche Kantate für fünfstimmigen Chor und Orchester zur Aufführung, in der sich ein beschwingtes Ritornell, konzertierende Vokalsoli und prächtige Tuttisätze kontrastierend gegenüberstehen, die der Kleinchor überzeugend darzustellen wusste. Ein Genuss frühbarocker Musik war die Komposition “Also hat Gott die Welt geliebt" von Heinrich Schütz (1585–1672), die als Motette aus der bekannten Sammlung “Geistliche Chormusik 1648", op. 11 Nr. 12 für fünfstimmigen Chor in instrumentaler Besetzung zur Aufführung kam und die Kirche regelrecht ins Schwingen brachte. Mit der Weihnachtskantate für vierstimmigen Chor mit Streichern und Generalbass “Das neugeborne Kindelein" von Dietrich Buxtehude (1637–1707) sang die Evangelische Kantorei mit viel Verve eine Komposition, in der sich die vokale und instrumentale Ebene konzertierend zu einem hinreißenden Klangfest vereinen. Mit Johann Crügers (1598–1662) Choralsatz mit zwei Oberstimmen und Pauken "Fröhlich soll mein Herze springen" aus der Praxis Pietatis Melica 1653 klangen die beiden Adventskonzerte in der Musikkirche aus, die die dankbaren Gäste mit fröhlichem Applaus beschlossen. (PM)


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