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Pressemitteilung vom 23.02.2022    

Internationaler Frauentag: Wer braucht Feminismus?

Die Westerwälder Akteurinnen verbinden die Frage "Wer braucht Feminismus?" mit dem Slogan des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) für den Internationalen Frauentag am 8. März "Wandel ist weiblich!". Mit der Aktion wollen sie auf die Lücke zwischen rechtlicher Gleichstellung der Geschlechter und realer Lebenswelt von Frauen aufmerksam machen.

Symbolfoto. (Foto: Pixabay / Hansuan_Fabregas)

Bad Marienberg. Damit fordern sie den gesellschaftlichen Wandel hin zu mehr Chancengleichheit, Gewaltfreiheit und politischer Teilhabe ein. "Mit unserer Aktion wollen wir die Diskrepanzen sichtbar machen, die sich in Altersarmut von Frauen, Lohn(un)gleichheit, Gewaltschutz und Folgen der Pandemie gegenüber der grundgesetzlich verankerten Gleichwertigkeit von Männern und Frauen auftun, und warum es deshalb Feminismus braucht", erläutert Gleichstellungsbeauftragte Beate Ullwer die Kampagne.

Edith Sauerbier vom DGB Koblenz ergänzt: "Die Pandemie hat die Ungleichheit in der Verteilung der Sorge- und Erwerbsarbeit zwischen Männern und Frauen beziehungsweise deren Konsequenzen verstärkt. Die Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft tragen gerade jetzt eine große Verantwortung dafür, dass der Weg in eine Nach-Coronazeit mit massiven Veränderungen durch die Digitalisierung und den Klimawandel für Frauen ein Wandel zu mehr Chancengleichheit wird."



Der Arbeitskreis Internationaler Frauentag organisiert seit mehr als zwanzig Jahren kulturell-politische Aktionen am 8. März im Westerwaldkreis. Akteurinnen sind der Notruf Frauen gegen Gewalt e.V., das Präventionsbüro Ronja, das Frauenzentrum Beginenhof, Frauen für Frauen e.V., DGB Region Koblenz sowie die Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises und der Verbandsgemeinden Hachenburg und Westerburg. Die Aktion findet am 8. März von 10.30 bis 11.30 Uhr auf dem Marktplatz in Bad Marienberg statt. (PM)


Mehr dazu:   Veranstaltungen heute im Westerwald  
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