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Pressemitteilung vom 07.03.2022    

Künstlerin Gabriele Hartmann stellt bis zum 24. April im Stöffel-Park aus

Vielseitig, lebendig und stilsicher gelingen der Künstlerin Gabriele Hartmann Bilder und Collagen, aber auch Haikus und andere Versformen. Eine Auswahl ihrer Werke ist derzeit im Stöffel-Park zu erleben. Die Ausstellung "Im Dialog" läuft noch bis zum 24. April und eröffnet die Kunstsaison in Enspel.

Gabriele Hartmann und Martin Rudolph (Geschäftsführer des Stöffel-Parks) (Foto: Tatjana Steindorf)

Enspel. Mit viel Freude engagierten sich Carmen Engel und Martin Rudolph bei der gelungenen, teils nachdenklichen und teils amüsanten Vernissage. Die Stöffel-Park-Tradition, Gemälde und Kunstwerke zu präsentieren, ist ihnen längst ans Herz gewachsen und bietet einen besonderen Zugang zu dem Industrie- und Erlebnispark. Bei einem Glas Sekt oder Orangensaft hatte sich wieder eine Gruppe Kunstinteressierter zur Vernissage im Café Kohleschuppen versammelt.

Gabriele Hartmann (Höchstenbach), die in 30 Jahren an rund 150 Einzel- und Gruppenausstellungen teilnahm, wurde von der Kuratorin Marli Bartling angeregt, im Stöffel-Park ihre naturnahen Bilder sowie ihre Acyl-Collagen zu präsentieren. So sind neben großformatigen Blumenbildern nun auch Werke mit integrierten Papier- oder Pflanzenteilen zu sehen. Teils werden sie übermalt, manchmal sogar zur Gänze. Wichtig sei der Künstlerin, dass eine Einheit entsteht, ein "gleichberechtigtes" Miteinander. In einem Fall ist ein Porzellanpferd Teil eines Bildes.

Ausgestellt sind harmonische, ästhetische Werke, die Ruhe vermitteln. Andere sind stürmisch bewegt und dynamisch. Die Arbeit an den Collagen sei ihr "Weg und Ziel zugleich", betont Gabriele Hartmann. "Inspiration und Werk gehen ineinander über, Collage und Malerei führen einen Dialog" - daher der Titel. Oft inspiriere ein fertig gestelltes Bild die Künstlerin auch zu eigener Kurzprosa oder Lyrik.



Die Bücher, die sie selbst gestaltet, veröffentlicht sie im eigenen "bon-say-verlag". Auch diese waren zur Vernissage ausgestellt, dazu ihre Kunstpostkarten und Notizbüchlein aus recyceltem Material. Alles ist liebevoll und mit einem Hang zur Perfektion hergestellt. Hartmann trug zudem einige ihrer Verse vor. Ihre Haikus und andere japanische Gedichtformen (wie Tanka oder Haibun) sind geeignet, zur Ruhe zu finden und den eigenen Gedanken nachzufühlen. Wer sich entspannt auf die Gedanken von Gabriele Hartmann und ihrem Mann George - der selbst auch schreibt und Geschäftsführer der Deutschen Haiku-Gesellschaft e.V. war - einlassen möchte, ist bereits jetzt eingeladen, am Sonntag, 24. April, um 16 Uhr zur Finissage-Lesung zu kommen. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung ist bis dahin täglich (außer montags) von 10 bis 17 Uhr zu sehen. Mehr Infos: www.stoeffelpark.de. (PM)


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