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Pressemitteilung vom 10.03.2022    

Tag der offenen Töpferei im Westerwald

Unter dem Motto "Schauen, Anfassen, Staunen" laden rund 550 Töpfer und Keramiker zum 17. Mal in Folge zum "Tag der offenen Töpferei" ein. Besucher dürfen sich am zweiten Wochenende im März vom unscheinbaren Material Ton und seinen vielfältigen gestalterischen Möglichkeiten faszinieren und inspirieren lassen.

Werkstatt Calmano 2022 (Foto: Barbara Calmano)

Westerwaldkreis. Auf dem Programm stehen Klassiker wie Führungen durch Werkstätten und Ateliers oder Vorführungen an der Drehscheibe. Auch das Brennen von Keramiken, etwa der faszinierende Rakubrand, gehört in manchen Werkstätten zum Angebot. Zudem werden kleine Workshops geboten, die dazu einladen, sich vom Material Ton wortwörtlich berühren zu lassen. Im Mittelpunkt des "Tages der offenen Töpferei" stehen Begegnung und Austausch.

In Rheinland-Pfalz und im Saarland sind es in diesem Jahr vierzig Werkstätten, die mitmachen. Am Tag der offenen Töpferei können die Gäste Keramik da erleben, wo sie entsteht, dazu besteht am Samstag, den 12., und Sonntag, den 13. März, von 10 bis 18 Uhr im Westerwald in zehn Töpfereien die Möglichkeit.

In Herschbach bei Wallmerod präsentiert der Keramiker und freischaffende Künstler Manfred Calmano in seiner Keramikwerkstatt und in seinem Töpferladen farbenfrohe Keramik für den täglichen Bedarf. In seinem Garten sind frostsicher gebrannte große und kleine Brunnen, keramische Figuren und große Säulen zum Verkauf ausgestellt. Die Besucher haben an diesem Wochenende in seiner Werkstatt auch die Möglichkeit, an der Töpferscheibe zu arbeiten. Die Werkstatt von Susanne Schmidt befindet sich direkt neben dem Café Libre im malerischen Ambiente von Grenzhausen und ist in der ehemaligen Zinngießerei der alten Merkelbach-Manufaktur untergebracht. Im Café sind die keramischen Arbeiten ausgestellt und es gibt natürlich Kaffee, Tee und Kuchen.

In Vallendar, in der Werkstatt von Susanne Dedden, erwacht der Frühling. Farbenfrohe und gleichzeitig zarte Arbeiten erwarten die Besucher. Die Keramikerin dekoriert in verschiedenen Techniken wie Ritzen, Prägen, Stempeln und Drucken mit unterschiedlichen Materialien, kombiniert mit Schlickmalerei. Bei ihr können sich die Besucher auch an der Töpferscheibe ausprobieren. Neu dabei ist Petra Waters, die ihre Werkstatt in Hilgert hat. Ihre Keramik entsteht in liebevoller Handarbeit. Es handelt sich durchgehend um hochgebranntes, lebensmittelechtes, spülmaschinen- und mikrowellengeeignetes Steinzeug. Die Gartenkeramik ist frostsicher.

Petra und Hans-Peter Kaffine in Hillscheid präsentieren in ihrer Werkstatt Keramik für den Garten. Ihre Gartenkeramik mit der natürlich erdigen Farbe setzt Bepflanzungen in Szene und ist eine ideale Ergänzung für den Garten. Silvi Heibel-Kuch zeigt in ihrer Töpferei in Montabaur-Elgendorf noch das typische Salzglasierte Westerwälder Steinzeug. Die Dekore sind traditionell und modern in Red-und Kniebistechnik sowie Pinselmalerei gestaltet.



In der Werkstatt von Ute und Arno Hastenteufel in Hilgert lassen sich die Rakuarbeiten der beiden Keramiker erleben. Die aus Japan kommende Rakubrandtechnik dient den beiden Keramikern als Werkzeug zur Gestaltung, wobei es sich bei diesem Werkzeug um das Feuer handelt. Ebenfalls in Hilgert ist das Tonhaus von Ulf Huppertz am Wochenende geöffnet. Das tonhaus versteht sich als moderne keramische Werkstatt, die durchdachte Produkte und künstlerische Einzelstücke fertigt.

Am Fuße der Festung Ehrenbreitstein sind die zarten, hellen und kraftvollen Arbeiten von Anja Bogott zu sehen. Im Haus 121 und in der Kunstbackstube zeigt die Keramikerin passend zur Jahreszeit Keramiken und Grafiken zum Erwachen der Natur und des Lebens. Gideon und Tanja Necker stellen in ihrer Keramikwerkstatt Steinzeug, meist mit Glanzgold veredelt, her. Zu sehen sind Geschirr- und künstlerische Einzelstücke, aber auch Porzellanschmuck.

Weitere Informationen zur Aktion Tag der offenen Töpferei unter: www.tag-der-offenen-toepferei.de. (PM)



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