Westerwälder Gespräche: Dr. Reinhard Erös über die aktuelle Lage in Afghanistan
Mit der ersten Veranstaltung der „Westerwälder Gespräche“ am Dienstag, den 17. Mai, im Keramikmuseum Höhr-Grenzhausen eröffnet der Westerwaldkreis ein Kulturangebot, in dem sich renommierte Autoren aus dem weiten Feld der Medien und Publizistik, Kultur- und Naturwissenschaften und gesellschaftlich zu aktuellen Themen zu Wort melden und das Gespräch mit der Öffentlichkeit suchen.

Höhr-Grenzhausen. Die erste Runde greift dabei ein Thema auf, das seit Jahren sehr kontrovers diskutiert wird: Was wird aus Afghanistan? Wer Dr. med. Reinhard Erös, Träger des Bundesverdienstkreuzes, einlädt, dem steht ein hochinteressanter Vortrag ins Haus. Der Oberstabsarzt a.D. ist weithin anerkannter Afghanistan-Experte. Er ist Begründer und Leiter der Kinderhilfe Afghanistan, die vor Ort seit mittlerweile 13 Jahren mit dem Bau von Schulen, Waisenhäusern, Krankenstationen und Computerausbildungszentren humanitäre Hilfe leistet. In mehreren Büchern stellt der Bestseller-Autor die Situation im Land ungeschönt dar. Er kann wie kein anderer die Probleme wie auch deren Lösungsmöglichkeiten für das geschundene Land am Hindukusch darstellen. Der Titel seines Buches „Unter Taliban, Warlords und Drogenbaronen“ verweist dabei nur auf eine Seite der Schwierigkeiten, mit denen Afghanistan zu kämpfen hat. Was Dr. Erös an kritischen Bemerkungen zum Einsatz der „gutwilligen“ Helfer anzubieten hat, sollte jeden interessieren. Die Moderation hat Heinz Fischer.
Beginn der Veranstaltung ist 19 Uhr. Anstelle eines Eintritts wird um Spenden für humanitäre Projekte in Afghanistan gebeten. Aus organisatorischen Gründen wird eine Anmeldungen unter Email fischer51@online.de gewünscht.
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