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Pressemitteilung vom 06.08.2022    

15-jähriger Kartfahrer Enrico Förderer erlebt zwei erfolgreiche Rennwochenenden

Zwei erfolgreiche Rennwochenenden hat der Kartrennfahrer Enrico Förderer hinter sich. Zuerst zog es den Sportler ins bayrische Ampfing zur Deutschen Kart-Meisterschaft, wo er Höhen und Tiefen durchlebte. Aufgrund eines gebrochenen Kartsitzes fiel die Positionierung nicht wie erhofft aus. Beim nächsten Rennen in Kerpen machte er dies jedoch wieder gut.

Beim Start mit Mechaniker Patric Hautz. (Foto: Storm Photography)

Leuterod. In Ampfing traf der Rennfahrer zunächst auf 42 weitere Piloten, wovon nur die 36 Besten am Sonntag an den Finalrennen teilnehmen durften. Bereits im freien Training am Freitag konnte sich der 15-jährige gegen die deutlich ältere Konkurrenz behaupten.

Am Samstagvormittag schaffte er es dann, sich die erste Pole Position in der Deutschen Meisterschaft zu sichern. "Das war ein richtig gutes Gefühl. Hier gibt es so viele starke Gegner und dass ich es geschafft habe, in meinem ersten Jahr, bei einer deutschen Meisterschaft ganz vorne zu stehen, ist einfach wunderbar", schwärmt Enrico. Anschließend gewann er auch noch einen Vorlauf, worüber sich das ganze Team sehr freute. Im zweiten wurde er fünfter, was einen sehr guten dritten Startplatz für das erste Finalrennen am Sonntagmorgen bedeutete.

Leider lief der Renn-Sonntag dann nicht wie erhofft und er musste im ersten Rennen neun Plätze, im zweiten Rennen weitere fünf Plätze einbüßen. Später stellte sich dann heraus, dass ein gebrochener Sitz die Ursache war. "Natürlich bin ich enttäuscht, ich hatte mir so sehr gewünscht unter den Top 5 zu bleiben und muss mich nun mit Platz 17 zufriedengeben. Ich nehme einfach die guten Ergebnisse vom Samstag mit und bereite mich aufs nächste Rennen vor. Ebenso danke ich meinem gesamten Team für die Unterstützung, damit ich solche Ergebnisse überhaupt erst abliefern kann", erzählte Enrico.

Das nächste Rennen lies auch nicht lange auf sich warten. Am 31. Juli fand in Kerpen auf dem Erftlandring der Westdeutsche ADAC Kart Cup statt. Leider war das Teilnehmerfeld hier nicht so gut gefüllt, wie noch bei der DKM, aber dennoch waren starke Fahrer anwesend, an denen Enrico sich messen konnte.



Im Qualifying setzte er mit einem dritten Platz ein erstes Ausrufezeichen. Diesen wandelte er dann mit gekonnten Überholmanövern in einen hervorragenden ersten Platz um. Im zweiten Rennen des Tages demonstrierte er einen beeindruckenden Start-Ziel-Sieg. Einen Schockmoment musste er und seine Fans jedoch hinnehmen. Während des Rennens wurde auf einmal eine 10-Sekunden-Strafe für einen Frühstart angezeigt. "Als ich das sah wusste ich, dass es jetzt darauf ankommt, dass ich so viel Vorsprung wie möglich rausfahre, um nicht so weit zurückzufallen", berichtet der Westerwälder.

Ein anschließendes Gespräch mit dem Rennleiter und der Auswertung des Videos ergaben dann jedoch glücklicherweise, dass er keinen Frühstart beging und sich somit über den Tagessieg freuen konnte. Sein Opa, der seit fast drei Jahren gesundheitsbedingt nicht mit an der Rennstrecke sein konnte, schaffte es dieses Mal dabei zu sein. Als Dank überreichte Enrico ihm nach der Siegerehrung den Pokal, was alle zu Tränen rührte.

Bereits am kommenden Wochenende geht es weiter für den Piloten von Dörr Motorsport, dann wird er erst in Kerpen am ADAC Kart Masters und anschließend an der Deutschen Kart Meisterschaft in Mülsen teilnehmen. (PM)


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