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Nachricht vom 07.10.2022    

Westerwaldwetter: Gefahr von Bodenfrost am Wochenende

Von Wolfgang Tischler

Eine Hochdruckzone erstreckt sich vom Atlantik bis nach Südosteuropa, dabei ist milde Meeresluft wetterwirksam. Am Samstag zieht eine nur wenig wetteraktive Kaltfront über den Westerwald hinweg. Nachfolgend fließt kalte Meeresluft ein.

Derzeit sprießen überall die Pilze aus dem Boden. Foto: Wolfgang Tischler

Region. Nach einigen kühlen und wechselhaften Wochen konnte sich in den letzten Tagen ruhiges und wärmeres Altweibersommerwetter durchsetzen. Wettertechnisch hat der Oktober viel zu bieten: Von Schlittenfahrten bis zum Badeseebesuch liegt seine ganze Bandbreite an Freizeitaktivitäten im Bereich des Möglichen. Ein Wechsel aus hohem Luftdruck und schwachen Tiefausläufern bestimmt in den kommenden Tagen das Wettergeschehen im Westerwald bei leicht überdurchschnittlichen Temperaturen.

Am Freitag, dem 7. Oktober nach Auflösung letzter Nebel- und Hochnebelfelder zunächst heiter, im Laufe des Tages von Süden Durchzug hoher Wolkenfelder. Es bleibt niederschlagsfrei. In der Nacht zum Samstag teils wechselnd, teils gering bewölkt und trocken. Örtlich bildet sich wieder Nebel. Die Tiefsttemperaturen liegen um die sieben Grad.

Am Samstag ist es im Westerwald zunächst stark bewölkt bis bedeckt, und es kann etwas Regen geben. Die Niederschlagsmenge wird unter einem Liter pro Quadratmeter liegen. Die Wolken lockern zunehmend auf, die Sonne kommt wieder zum Vorschein und die Tagestemperaturen erreichen zwischen 12 und 17 Grad. Der Wind weht mäßig aus West bis Nordwest. Im Bergland kann es zu einzelnen starken Böen kommen.



In der Nacht zum Sonntag klart es auf und das Thermometer geht in Richtung null Grad. In Bodennähe und in Tallagen kann es daher zu Bodenfrost kommen. Es bildet sich Nebel: Vorsicht, in ungünstigen Lagen kann es zu Reifglätte kommen. Sie sollten ein Augenmerk auf empfindliche Balkonpflanzen richten, sie abdecken oder in frostsichere Bereiche bringen.

Am Sonntag kann sich die Auflösung des Nebels zäh gestalten. Anschließend ist es sonnig. Der Wind kommt aus Südost bis Ost. Die Tagestemperaturen klettern auf bis zu 17 Grad am Rhein und auf bis zu 14 Grad im Bergland.

In der Nacht zum Montag ist wieder Bodenfrost möglich. Der Montag wird nach Nebelauflösung heiter bis wolkig und das Thermometer geht wieder nach oben. Für die kommende Woche sagen die Wetterfrösche ruhiges Herbstwetter voraus. (woti)



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