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Pressemitteilung vom 04.01.2023    

Junge Union sammelt Ideen für Klimaschutz vor Ort

Klimaschutz und Klimaanpassung müssen auch in den Kommunen erfolgen. Der Bezirksverband Koblenz-Montabaur der Jungen Union hat sich beim jüngsten Bezirkstag mit dem Thema beschäftigt. Mehrere Referenten stellten ihre Erfahrungen und Ideen für Klimamaßnahmen vor Ort vor.

Der Bezirksausschuss der Jungen Union kam in Lahnstein zusammen. Foto: JU Koblenz-Montabaur

Region. Der JU-Bezirksverband, der aus den nördlichen Kreisverbänden Ahrweiler, Altenkirchen, Bad Kreuznach, Birkenfeld, Cochem-Zell, Mayen-Koblenz, Neuwied, Rhein-Hunsrück, Koblenz Westerwald und Rhein-Lahn besteht, will nach eigenem Bekunden „vor Ort Lösungen entwickeln statt mit zwielichtigen Protestaktionen einen Bärendienst zu erweisen“. Zum Thema kommunaler Klimaschutz waren sachkundige Referenten eingeladen.

Die Klimaschutzmanagerin des Rhein-Lahn-Kreises, Jasmin Lemler, zeigte insbesondere Fördermöglichkeiten für Projekte auf. „Kommunaler Klimaschutz kann auch wirtschaftlich sein“, betonte die Diplom-Wirtschaftsingenieurin.

Professor Dr. Wolfgang Fröhling, der zuletzt an der Hochschule für Verwaltung des Bundes Klimapolitik- und Klimarecht lehrte, zeigte rechtliche Gestaltungsmöglichkeiten auf. „Bauplanungs- und Raumordnungsrecht müssen Klima-Aspekte beinhalten“, sagte er.

Zudem sprach Andreas Ludwig, Bau- und Umweltdezernent der Stadt Trier, über aussichtsreiche Methoden zur Erzeugung erneuerbarer Energien. In Trier sei noch vor wenigen Jahren, wie in vielen anderen Kommunen auch, die Kläranlage einer der größten Stromverbraucher gewesen. Nach dem Einsatz innovativer Technologien erzeuge sie inzwischen selbst genug Energie für den alltäglichen Betrieb.



Ludwig nannte weitere Möglichkeiten für Kommunen, insbesondere im Bereich der Solartechnik: Überdachungen von Parkplätzen, die Dächer kommunaler Verwaltungsgebäude, brachliegende Flächen ehemaliger Mülldeponien und vieles mehr. „Bei all dem ist es wichtig, die Bürger mitzunehmen“, schloss er.

Dem schloss sich auch der anwesende Landtagsvizepräsidenten Matthias Lammert an, der gerade im Bereich des Klima- und Umweltschutzes die Junge Union dazu ermunterte, sich auch mal kritisch gegenüber der Mutterpartei zu äußern.

Mit vielen Eindrücken und einigen Ideen für die Umsetzung in den kommunalen Gremien endete dann der Bezirkstag. (PM)


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