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Pressemitteilung vom 20.01.2023    

Die Westerwälder und ihre Vögel in über 400 Jahren - Vortrag in Hundsangen

Die NABU-Gruppe Hundsangen lädt alle Interessierten am Montag, 23. Januar, zu einem außergewöhnlichen Vortrag ab 19 Uhr in das Foyer der Ollmersch-Halle, Günterstraße 11 nach Hundsangen ein. Der Vortrag beleuchtet, wie sich vier Grundtypen des Umgangs mit Vögeln über die Jahrhunderte entwickelt haben.

Kraniche und Silberreiher - faszinierende Gäste, die des Schutzes bedürfen. (Foto: Wolfgang Burens)

Hundsangen. Es hat im Westerwald Entenkojen wie an der Nordsee und sogenannte Vogelherde für den Massenfang von Singvögeln gegeben, auch Reiherkolonien hat man für die Beizjagd mit Falken geschützt. Aus Prestigegründen hat man große Vogelarten wie Höckerschwan und Truthahn importiert, sie zur Schau gehalten, aber auch dekorativ auf die Festtafel gebracht. Auch im Westerwald hat es eine weitverbreitete Haltung von einheimischen Singvögeln und Zucht von Kanarienvögeln gegeben. Etwa ab 1850 gibt es Bestrebungen, zumindest "nützliche" Vogelarten zu schützen. Aus alltäglichem Beobachten heraus haben etwa 50 Vogelarten im Westerwald mundartliche Bezeichnungen erhalten. Nach gut hundert Jahren, in denen allein drei "Einzelkämpfer" die Erfassung der Vogelwelt betrieben haben, hat sich seit den 1950er-Jahren ein Netz von Beobachtern ausgebildet, die ihre Aufmerksamkeit dem Vorkommen von Vögeln widmen.



Übersicht:
Termin: Montag, 23. Januar, 19 bis 21 Uhr
Referent: Antonius Kunz, Nister
Veranstaltungsort: 56414 Hundsangen, Foyer der Ollmersch-Halle, Günterstr. 11
Teilnahmebeitrag: Kostenfrei - Spenden werden jedoch gerne entgegen genommen

Weitere Infos unter: www.NABU-Hundsangen.de

(PM)


Lokales: Wallmerod & Umgebung
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