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Wirtschaft | Gastartikel


Nachricht vom 27.04.2023    

Unser Auge - ein empfindliches und hoch entwickeltes Organ

Das menschliche Auge ist unser wichtigstes Sinnesorgan. Denn wir sind von Natur aus sehr visuell veranlagt und unser Gehirn benötigt stets die Impulse der Sehkraft des Auges und was wir erblicken, um diese Eindrücke schnell verarbeiten und deuten zu können. Doch nicht immer ist uns tatsächlich bewusst, wie wertvoll die volle Sehkraft unserer Augen eigentlich ist. Das wird uns erst deutlich, wenn wir einmal kurzzeitig an einer Augenerkrankung gelitten haben, wie die klassische Bindehautentzündung beispielsweise.

Foto Quelle: pixabay.com / bniique

Schon allein nur kleinste Beeinträchtigungen der Sehkraft können uns schon sehr zu schaffen machen. Das Auge benötigt gar nicht so viel Pflege, doch viel Aufmerksamkeit. Denn schon winzige Veränderungen, wie das Schwinden der Sehstärke im Alter sollten ernst genommen werden, ebenso wie plötzlich auftretende Störungen unterschiedlichster Natur und Symptomatiken.

Regelmäßige Kontrollen
Die Kontrolle der Sehschärfe sollte sich nicht auf den klassischen Augentest beschränken, der für gewisse Zwecke wie etwa den Führerschein erforderlich ist. Sondern vielmehr sollten wir regelmäßig zum Augenarzt gehen und unser Augenlicht sowie die Sehschärfe überprüfen lassen. Besonders mit zunehmenden Alter ab 35 bis 40 etwa stellen die meisten Menschen fest, dass sie immer schlechter Zeilen erkennen und lesen können, wie es noch vielleicht vor Kurzem war. Auch die Weitsicht kann sich verändern im Alter. Hier ist es wichtig, dass man möglichst schnell reagiert und den Augenarzt aufsucht. Denn eine Sehhilfe und Brille kann sehr hilfreich sein, um die optimale Sehschärfe wiederherzustellen.

Auch können Erkrankungen wie der Grüne oder auch sogenannte Graue Star vorkommen, die einer dringenden, ärztlichen Behandlung bedürfen, um ein Fortschreiten der Krankheit zu minimieren und zu verhindern. In schwerwiegenden Fällen, mit plötzlich auftretenden Schmerzen oder Beeinträchtigungen wie Veränderungen der Sehkraft sollte man zwingend den Notfall-Augenarzt mit einbeziehen. Besonders dann, wenn sich diese Beschwerden in der Nacht oder außerhalb der herkömmliche und üblichen Sprech- und Öffnungszeiten der Augenarztpraxen einstellen.

Übrigens: Auch bei Verletzungen am Auge durch das Eindringen von Fremdkörpern beispielsweise oder durch Einwirkung äußerlicher Gewalt und Co. sollte unbedingt so schnell wie möglich gehandelt werden und der Notdienst geordert werden.

Die richtige Augenpflege
Mit zunehmenden Alter kann es vorkommen, dass nicht nur die Sehkraft- und Schärfe des Augenlichts nachlässt, sondern auch die genügende Feuchtigkeit lässt nach. Dies kann zum Austrocknen führen und die Augen können unter Umständen Schmerzen oder man bekommt durch diesen Zustand regelmäßig Kopfschmerzen (diese können sich auch schon durch Beeinträchtigungen der Sehkraft und leichter Erkrankungen am Auge zeigen). Es gibt Augentropfen, die nicht verschreibungspflichtig sind und die man in allen üblichen Apotheken kaufen kann, die für die richtige Feuchtigkeit sorgen. Auch sind solche Suspensionen zum Spülen des Auges nie verkehrt, wenn man sie griffbereit zu Hause in der Notfallapotheke zur Hand hat.

Denn wenn plötzlich Flüssigkeiten und Schmutzpartikel ins Auge gelangt sind, ist eine Augenspülung die erste, effektive Maßnahme zu Hause. Desto weniger man die Augenpartien schminkt, umso besser. Denn schnell können sich unangenehme, allergische Reaktionen auftun, die durch die Nutzung von Eyeliner, Tusche und Co. entstanden sind. Tipp: Sollte sich regelmäßig ein starker Juckreiz und ein Tränen der Augen zeigen, kann das der Vorbote für Allergien und Heuschnupfen sein. (prm)

Autorin: Bettina Slarano


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