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Pressemitteilung vom 10.07.2023    

Nach Schließung der Parcelsusklinik: Zweiter Rettungswagen in Bad Ems in Dienst gestellt

In Bad Ems ist seit dem 1. Juli täglich von 8 bis 20 Uhr ein zusätzlicher Rettungswagen im Dienst, um die rettungsdienstliche Versorgung in der Region innerhalb der Hilfeleistungsfrist von 15 Minuten nach der Schließung der Paracelsusklinik aufrechterhalten zu können.

Nach Schließung der Paracelsusklinik verstärkt ein zweiter Rettungswagen in Bad Ems die rettungsdienstliche Versorgung in der Region. (Foto: Christian Schwickert/DRK Rettungsdienst Rhein-Lahn-Westerwald gGmbH)

Bad Ems/Montabaur. Rückblick: Nachdem die Schließung der Klinik bekannt wurde, hat die zuständige Rettungsdienstbehörde bei der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises untersucht, welche Folgen die Schließung auf die rettungsdienstliche Versorgung in der Region um Bad Ems hat. Die vom Ärztlichen Leiter Stefan Schaefer durchgeführte Analyse zeigte deutlich, welch hohen Stellenwert die Klink in der notfallmedizinischen Versorgung hatte.

"Nach dem Wegfall der Paracelsusklinik verlängern sich die Fahrtzeiten des Rettungsdienstes bei einer Vielzahl medizinischer Notfälle um das zwei- bis vierfache, bis die Patienten einer geeigneten Zielklinik zugeführt werden können", so der Ärztliche Leiter. "Damit aufgrund der längeren Fahrzeiten keine rettungsdienstliche Versorgungslücke entsteht, wurde von der Rettungsdienstbehörde die Stationierung eines weiteren Rettungswagens zur Kompensierung der Abwesenheitszeiten für erforderlich erachtet", erklärt der für den Rettungsdienst in den Landkreisen Altenkirchen, Neuwied, dem Rhein-Lahn-Kreis und dem Westerwaldkreis zuständige Landrat Achim Schwickert.



"Die Krankenkassen, die die Finanzierung übernehmen, haben erfreulicherweise in kürzester Zeit die von uns festgestellte Notwendigkeit anerkannt und der Stationierung in den Haupteinsatzzeiten von 8 bis 20 Uhr an sieben Tagen der Woche zugestimmt", freut sich Landrat Schwickert. Besonders dankt der Landrat auch dem DRK Landesverband Rheinland-Pfalz, der mit der Deutsches Rotes Kreuz Rettungsdienst Rhein-Lahn-Westerwald gGmbH die Besetzung des zusätzlichen Fahrzeuges sehr kurzfristig umgesetzt habe.

"Die Rettungsdienstbehörde wird auch künftig die Entwicklungen der Notfalleinsätze in der Region sehr genau im Auge behalten und auswerten, um bei Bedarf die Vorhaltung an Rettungsmitteln nochmals anzupassen", versprechen Landrat Schwickert und der Ärztliche Leiter Stefan Schaefer. Auch der Landrat des betroffenen Rhein-Lahn-Kreises Jörg Denninghoff zeigt sich dankbar: "Wir sind froh, dass die Stärkung des Rettungsdienstes so kurzfristig umgesetzt werden konnte und damit trotz Wegfall der Paracelsusklinik keine rettungsdienstlichen Versorgungsengpässe entstehen." (PM)



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