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Pressemitteilung vom 19.07.2023    

Spatenstich vollzogen: In Oberelbert entsteht eine neue Kita mitten im Dorf

Oberelbert hat einen lebendigen und damit lebenswerten Dorfkern. Mittendrin im Ort stehen die Kirche, die Stelzenbachhalle, die Senioren-WG, das Vereinsheim, der Sportplatz, das Freizeitgelände und bald auch eine neue Kindertagesstätte. Mit dem Spatenstich hat Ortsbürgermeister Sebastian Stendebach die Bauphase für das "größte Bauprojekt der Ortsgemeinde" eingeläutet.

1,2,3 - und hoch! Beim Spatenstich für die neue Kita in Oberelbert stahlen die Kinder den Erwachsenen die Show. Die hatten trotzdem ihren Spaß beim Schaufeln. (Foto: VG Montabaur / Christina Weiß)

Oberelbert. Traditionell markiert der Spatenstich den Beginn der Bauarbeiten. Bauherr, Architekt und sonstige Verantwortliche dürfen die erste Scholle aus der Erde brechen. Sebastian Stendebach hatte als künftige Nutzer auch einige Kinder aus dem Dorf zum Spatenstich geladen, die begeistert den eigens aufgeschütteten Schotter mit ihren Mini-Spaten in die Luft wirbelten.

"Die Kinder sind unsere Zukunft. Für sie bauen wir das neue Haus", sagte er bei der Begrüßung der zahlreichen Gäste, denen er reihum seinen Dank aussprach für ihre Unterstützung bei dem Bauprojekt. Allen voran dankte er dem Ortsgemeinderat, der alle wichtigen Entscheidungen getroffen hatte, dem Sportverein für die Bereitschaft, zwei Tennisplätze als Baugrundstück abzutreten, Nursen Ata und Johanna Weyand von der Verbandsgemeindeverwaltung für die fachliche Leitung des Projekts, dem Ersten Beigeordneten Andree Stein für die Unterstützung der Verbandsgemeinde und der Architektin Rebekka Heinzberger vom Büro Mplus, die die Entwürfe für den Neubau und das Außengelände erstellt hat.

"Die Pläne haben mich gleich überzeugt. Das Gebäude wird wie vier kleine Häuser wirken und sich optisch in die Bebauung hier im Ortskern einpassen. Es wird modernes Haus, energetisch auf dem neuesten Stand." Eine eigene Kita, da ist sich Stendebach sicher, wird den ganzen Ort positiv prägen und viele Impulse in die Vereine geben.

Entstehen wird ein zweigeschossiger Massivbau mit vier Satteldächern. Es wird drei Gruppenräume mit je eigenem Schlafraum, Nebenraum und Sanitärbereich geben, dazu einen Mehrzweckraum, eine Frischkostküche mit Speiseraum und einen Personaltrakt. Das Gebäude wird eine Heizung mit Wärmepumpe, kontrollierte Be- und Entlüftung und eine Fotovoltaik-Anlage erhalten. Das Außengelände wird großzügig gestaltet. "Das bauen wir größer, als die Anforderungen es vorsehen, passend zu unserem Konzept einer naturnahen Kita", so Stendebach. Außerdem können die Kinder das benachbarte Freizeitgelände und den Sportplatz mit nutzen. 75 Kinder werden die Kita besuchen, fünf Betreuungsplätze sind für Kinder ab einem Jahr reserviert, die übrigen Kinder starten mit zwei Jahren. "



Wir werden voraussichtlich neun Vollzeitkräfte einschließlich der Leitung einstellen, dazu Personal für die Küche und die Reinigung. Wir haben jetzt schon Anfragen von Erzieherinnen vorliegen, die hier gerne arbeiten möchten", freut sich der Ortsbürgermeister, denn er weiß, dass die Suche nach qualifiziertem Personal eine der größten Hürden bei der Neugründung einer Kita ist. Wenn alles gut geht, soll der Neubau im Herbst 2024 bezugsfertig sein und die neue Kita an den Start gehen.

Zwei "Nebenprojekte" hat Sebastian Stendebach bis dahin noch vor der Brust. Zum einen will er zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine provisorische Mini-Kita in der Stelzenbachhalle einrichten. Die Vorbereitung und das Genehmigungsverfahren laufen bereits. Hintergrund: Bislang besuchen die Kinder aus Oberelbert die Kita im benachbarten Welschneudorf. Die ist permanent ausgebucht, so dass dort kaum noch nachrückende Kinder aufgenommen werden können. Deshalb will Stendebach eine Zwischenlösung für die Kinder aus Oberelbert schaffen. Zum anderen will die Ortsgemeinde einen neuen Tennisplatz bauen. Den hat sie dem Sportverein in Aussicht gestellt, weil dieser zwei Plätze für den Kita-Neubau geräumt hatte. Aktuell geht die Ortsgemeinde von Gesamtkosten in Höhe von 3,5 Millionen Euro aus (ohne Tennisplatz und Zwischenlösung). Es wurden Zuschüsse seitens des Westerwaldkreises und des Landes in Aussicht gestellt. (PM)


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