Werbung

Pressemitteilung vom 04.08.2023    

Hochmodernes Beatmungsgerät am St. Vincenz-Krankenhaus Limburg in Betrieb genommen

Die internistische Intensivstation des St. Vincenz-Krankenhauses Limburg freut sich über eine wertvolle Bereicherung ihres medizintechnischen Equipments: Durch ein neues, hochmodernes Magnetresonanztomographie-(MRT) taugliches Beatmungsgerät können diagnostische Möglichkeiten bei beatmungspflichtigen Patienten von nun an deutlich verbessert werden.

Setzen in der Patientenversorgung auf modernste Technik (v.r.n.l.): Mehdi Afscharian (geschäftsführender Oberarzt, Sektionsleitung Intensivmedizin), Ralf Dillmann (Fachbereichsleiter internistische Intensivstation), Stephan Jung (Pflegerische Leitung, internistische Intensivstation). (Foto: Frederike Hackenbroch)

Limburg. "Die Diagnostik im MRT ist in vielen Fällen unverzichtbar", erklärt Mehdi Afscharian, geschäftsführender Oberarzt und Leiter der internistischen Intensivstation. "Ohne Strahlenbelastung werden so wichtige Informationen für die weitere Behandlung gewonnen." Das neue Beatmungsgerät garantiert eine kompromisslose und kontinuierliche Beatmung auf den Wegen von der Intensivstation zum MRT-Scanner in der radiologischen Abteilung und zurück. Dadurch, dass das Beatmungsgerät kein Metall enthält, kann es auch während Magnetresonanztomographie-Untersuchungen sicher betrieben werden.

"Dank dieses speziellen Beatmungsgeräts können wir ab sofort, noch präzisere Diagnosen insbesondere bei Erkrankungen des Gehirns und des Rückenmarkes stellen und darauf basierend individuellere Behandlungspläne entwickeln", erklärt Afscharian die Vorteile des Geräts für die Patientenversorgung. Insbesondere bei Patienten mit neurologischen Erkrankungen, wie zum Beispiel Hirnverletzungen oder Schlaganfällen, sei dies besonders wichtig. "Die Anschaffung verbessert so nicht nur die Patientenversorgung, sondern verstärkt gleichzeitig auch die enge Kooperation mit der Abteilung Neurologie unter der Leitung von Chefarzt Dr. Oberwittler" freut sich Afscharian.



Die innere Intensivstation versorgt im Jahr circa 1.200 komplexe internistische Erkrankungen insbesondere mit Schwerpunkten im Bereich der Infektiologie, Nephrologie, Gastroentrologie, Pneumologie, Onkologie, Neurologie, invasiven und nicht invasiven Kardiologie sowie Rhythmologie. "Dabei legen wir großen Wert auf modernste Technologien, die unsere Fähigkeiten in der Diagnostik und Behandlung erweitern", erklärt der geschäftsführende Oberarzt Afscharian. Die Anschaffung des Beatmungsgeräts stellt in diesem Kontext einen weiteren Baustein dar, um eine qualitativ hochwertige Versorgung intensivpflichtiger Patienten zu gewährleisten. "Doch auch bei aller modernen Technik: Ohne spezialisierte und engagierte Fachkräfte geht nichts", so Afscharian weiter. "Auf unserer Intensivstation arbeiten hochqualifizierte Ärzte- und Pflegeteams, die über spezielle Zusatzausbildungen und langjährige Erfahrung verfügen. Dies ist die Grundlage, auf der wir für jeden einzelnen Patienten eine optimal abgestimmte Therapie anbieten können." (PM)



Lesen Sie gerne und oft unsere Artikel? Dann helfen Sie uns und unterstützen Sie unsere journalistische Arbeit im Westerwaldkreis mit einer einmaligen Spende über PayPal oder einem monatlichen Unterstützer-Abo über unseren Partner Steady. Nur durch Ihre Mithilfe können wir weiterhin eine ausgiebige Berichterstattung garantieren. Vielen Dank! Mehr Infos.



Feedback: Hinweise an die Redaktion

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Frühlingszeit, Zeckenzeit: Was Hunde, Katzen & Menschen jetzt wissen müssen

Nach einem milden Winter sind die Zecken wieder unterwegs und machen nicht nur uns Menschen, sondern ...

Das Raiffeisenmuseum in Hamm: Genossenschaftsidee zum Anfassen

Im kleinen Hamm an der Sieg steht das Geburtshaus des großen Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818–1888), ...

Montabaur feiert erfolgreiche Premiere der Lachnacht

Die "1. Montabaurer Lachnacht" lockte am 2. April zahlreiche Besucher in die Stadthalle Haus Mons Tabor. ...

Generationenwechsel im Berufsbildungsausschuss der HwK Koblenz

Der Berufsbildungsausschuss der Handwerkskammer Koblenz hat sich neu formiert. Langjährige Mitglieder ...

Einführung von Pfarrer Michael Zopf in Rennerod: Ein neuer Abschnitt für die Gemeinde

Die Evangelische Kirchengemeinde Rennerod hat Pfarrer Michael Zopf in einem festlichen Gottesdienst offiziell ...

Abiturfeier am Mons-Tabor-Gymnasium: Ein magischer Abschied

Am 31. März verabschiedete das Mons-Tabor-Gymnasium 95 Abiturientinnen und Abiturienten. Die Feierlichkeiten ...

Weitere Artikel


IHK zeigt Fördermöglichkeiten für Fort- und Weiterbildung auf

Die IHK-Akademie Koblenz lädt Interessierte zu einer kostenfreien Online-Infoveranstaltung ein, die sich ...

Neue Löschwasserentnahmestellen in Caan gesucht

Auf Anregung des stellvertretenden Wehrführers der Feuerwehr Caan, Stefan Kaiser, werden in Caan weitere ...

Musikalische Lesung im Café Wäller: Lieder und Anekdoten mit Stefan Kersthold und Scarlett Christmann

Am Donnerstag, 24. August, um 18 Uhr wird das Café Wäller in Bad Marienberg zum Schauplatz einer musikalischen ...

Achtung, Giftköder! Polizei bittet Hundehalter um vermehrte Vorsicht

Aus aktuellem Anlass bittet die Polizei Hundehalter um vermehrte Vorsicht: In der Region wurden erneut ...

Kannenbäckerland: Mit zertifiziertem Wanderführer den Eulerweg erwandern

In Zusammenarbeit mit den Hotels im Kannenbäckerland wird eine Wanderung auf dem Eulerweg angeboten. ...

Vollsperrung der K 133 bei Quirnbach wegen Anlieferung von Betonfertigteilen

Der Landesbetrieb Mobilität Diez (LBM) teilt mit, dass am Freitag, 11. August, von 6 bis 18 Uhr die Verbindung ...

Werbung