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Pressemitteilung vom 12.08.2023    

16 Kids nahmen die Bienen im Stöffel-Park unter die Lupe

So klein sie ist, die Biene, ist sie doch sehr erstaunlich und wichtig. Im Stöffel-Park in Enspel ging es jetzt an einem Nachmittag nur um sie. Dafür waren 16 Kinder zwischen 5 und 9 Jahren gekommen. Und die Anfragen waren noch größer. Die Veranstalter freuten sich über die große Resonanz.

Die Kinder hatten viel Spaß bei ihrer Bienen-Exkursion. (Foto: Tatjana Steindorf)

Enspel. Beim Eintritt in die Kreativwerkstatt zierten Bienen-Poster von einer Imkerin aus Gemünden die Tafeln der Kreativwerkstatt, weitere beeindruckende Großaufnahmen der Tiere wurden ebenfalls gezeigt. Dazu erklang ein munteres Bienen-Begrüßungslied, welches die Kinder direkt auf den bevorstehenden Nachmittag einstimmte.

Erstaunlich war, wie viel manche der Kinder von der Biene bereits wussten. Beispielsweise, dass sie Facettenaugen hat, wie ihr Haus heißt, wie viele Beine sie hat oder dass sie mit vielen Tausend anderen Bienen zusammenlebt. Auch von der Königin und Drohen hatten sie bereits gehört. Elke Reddig vom Stöffel-Park-Team staunte nicht wenig: Ihre Quizfragen zur Biene wurden alle richtig beantwortet.

Dann ging es auf Bienensuche in den Park. Bei dem bewölkten Himmel waren nicht so viele Insekten zu sehen. Doch die scharfen Augen der Kinder fanden Heuschrecken, Hummeln und auch Bienen, sogar ein Stück alter Bienenwaben. Mit Lupen wurden diese genau studiert. Später bot Tatjana Steindorf noch Brote (mit Honig vom Imker in Nistertal) und Früchtetee an. Beides gäbe es nicht ohne die fleißigen Bienen. Und für ein Glas Honig fliegen Bienen unvorstellbar weit: dreimal um die Erde! Mit Heißhunger verputzten die Kinder alles, während sie der Geschichte von Sam Goldwabe und den kleinen Bienenrettern (aus der Feder des Umweltbeauftragten Rolf Koch) lauschten.



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Wer nimmt, darf auch geben
Um den nützlichen und faszinierenden Wesen zu danken, durften alle Kinder Blumen aussäen: Phacelia, auch Bienenfreund genannt, wanderte ins wiederverwendete Blumentöpfchen, das sie dann, eingeschlagen in Zeitungspapier, fest an sich pressten. Die andere Hand hielt ein selbst gemaltes Bild, ein Honigbonbon und einen Insektenaufkleber. Und so ging es nach Hause zurück. Wenn alles gut (auf-)geht, können noch in diesem Jahr die Bienen vom Nektar ihrer Blumen naschen. (PM)


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