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Pressemitteilung vom 10.10.2023    

Quasi in Stein gemeißelt: Mehr Schotter für Steinmetz-Azubis im Westerwaldkreis

Jeden Stein umdrehen – und das zum Beruf machen: Im Westerwaldkreis gibt es 17 Steinmetzbetriebe. Sie gehören zu einer Nische im Handwerk, die für den Nachwuchs attraktiver werden will. Denn wer eine Ausbildung im Steinmetzhandwerk macht und in einem Betrieb arbeitet, der fair nach Tarif bezahlt, bekommt jetzt mehr Geld.

Quasi in Stein gemeißelt: Azubis im Steinmetzhandwerk bekommen mehr Geld. Die IG BAU spricht von einem "kreativen Handwerk, bei dem sich – neben mehr Geld – auch viel Kunst aus dem Stein herausholen lässt." (Foto: Alireza Khalili)

Westerwaldkreis. Im ersten Ausbildungsjahr gibt es 890 Euro pro Monat. 990 Euro sind es im zweiten und 1.140 Euro im dritten Lehrjahr. Das teilt die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mit. Die Erhöhung der Vergütung gelte mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres, also bereits ab August. Das Geld müsse daher sowohl im September als auch im Oktober auf dem Konto gewesen sein.

"Steinmetze machen ein kreatives Handwerk mit breiter Produktpalette: von der Fassadenfigur bis zum Natursteinbrunnen, vom Grabstein bis zur Fensterbank. Man lernt mit Hammer und Meißel Kunstwerke aus Steinen herauszuholen. Aber auch Maschinen machen Steinmetzen das Leben leichter: beim Spalten, Schneiden, Schleifen oder Polieren", sagt Gordon Deneu, stellvertretender Bezirksvorsitzender der IG BAU Koblenz-Bad Kreuznach. Vieles laufe rund um die Arbeit mit Marmor, Granit, Sandstein oder Schiefer auch per Computer: "Das Handwerk arbeitet längst im ‚digitalen Steinzeit-Modus", so Gordon Deneu. (PM)


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