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Nachricht vom 12.11.2023    

Petermännchen-Theater: Die kleine Hexe feiert Premiere

Die lang erwartete Premiere der Bühnenadaption von Otfried Preußlers zeitlosem Klassiker "Die kleine Hexe" fand im Kleinen Haus in Rothenbach statt. Die Vorfreude war förmlich in der Luft spürbar, als das Publikum gespannt darauf wartete, dass der Vorhang sich hebt, um in die magische Welt der kleinen Hexe einzutauchen.

Foto: Petermännchen-Theater

Westerburg. Das Bühnenbild war von beeindruckender Detailtreue geprägt, und die Kulissen entführten die Zuschauer in den geheimnisvollen Wald, in dem die kleine Hexe, zauberhaft gespielt von Charlotte Ferger, mit ihrem treuen Freund, dem Raben Abraxas, verkörpert von Emil Dohrmann, ihre Abenteuer erlebt.

Auf dem Blocksberg führt die böse Oberhexe (Saskia Wolf) ein rigoroses Regime mit ihrer boshaften Gehilfin, der Muhme Rumpumpel, gespielt von Elisabeth Schmidt. Aber auch die Kräuterhexe (Holli Kolb), die Waldhexe (Sika Michel) und die Sumpfhexe (Julia Hahn) überzeugen durch ihre garstigen und missgünstigen Rollen. Nicht zuletzt mithilfe der Nachwuchshexen (Mia Thoma, Anisa Abidi und Antonia Russert) und den ebenso zauberhaften Kostümen der Hexen gelingt es den Schauspielern, eine wunderbar schaurige Atmosphäre zu erschaffen.

Aber auch auf dem Wochenmarkt beim Billigen Jakob, wunderbar verkörpert durch Jürgen Elsenbroich, ist der Zauber dieses wundervollen Märchens spürbar. Mithilfe der Marktfrau (Marie Olbrich) und dem Papierblumenmädchen (Johanna Kreckel) erwacht der Markt zum Leben und zieht das Publikum in seinen Bann. Das harte Leben der Holzsammlerinnen (Edith Kachler und Jolina Hof) und deren Auseinandersetzungen mit dem Revierförster, toll gespielt von Ole Warncke, bringt das Ensemble ebenso überzeugend auf die Bühne wie das heitere Volksfest, auf dem der Schützenhauptmann (Simon Koch) mit seiner Entourage versucht, Schützenkönig zu werden. Die Kinder Thomas und Vroni, verkörpert von Finja Wendel und Mara Hof, machen dem Hauptmann allerdings einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Auch der Schneemann, gespielt von Mia Thoma, wird in diesem Stück eindrucksvoll zum Leben erweckt, sodass die gemeinen Mädels (Maya Nilges und Anna Aust) ihre Mühe haben, sich zur Wehr zur setzen.



Die Inszenierung des Regieteams Ute Thoma und Saskia Wolf schaffte es, die Essenz der Geschichte beizubehalten und gleichzeitig neue, kreative Elemente hinzuzufügen, die das Publikum begeisterten. Die Zuschauer erlebten eine Reise durch die Jahreszeiten und konnten sich von der Bedeutung von Freundschaft und Zusammenhalt inspirieren lassen.

Insgesamt war die Premiere von "Die kleine Hexe" ein bezauberndes Theatererlebnis, das Jung und Alt gleichermaßen begeisterte. Die zauberhaften Kostüme und die Leidenschaft und Hingabe der Akteure vor und hinter den Kulissen haben diese Premiere zu einem vollen Erfolg werden lassen. Das Publikum verließ das Theater mit strahlenden Gesichtern und einem Hauch von Magie in der Luft. Die Inszenierung von Otfried Preußlers "Die kleine Hexe" ist zweifellos ein Highlight der diesjährigen Theatersaison und ein Muss für alle, die sich von der Kraft der Fantasie verzaubern lassen möchten.

Die weiteren Aufführungstermine im Kleinen Haus in Rothenbach sind am 18. und 19. November, sowie am 25. und 26. Diese sind jedoch bereits komplett ausverkauft. Am 8. und 9. Dezember finden weitere Vorstellungen in der Stadthalle Westerburg statt, für die es noch Restkarten gibt. Der Vorhang hebt sich immer bereits um 17 Uhr. Der Vorverkauf findet über den Anbieter Ticket Regional an allen bekannten Vorverkaufsstellen statt, sowie unter www.ticket-regional.de/ptweb oder über die Tickethotline 0651-9790777.

Karten können über den Anbieter Ticket-Regional bei den bekannten Vorverkaufsstellen oder unter www.ticket-regional.de/ptweb erworben werden. Weitere Informationen sind auf der Homepage unter www.petermaennchen-theater.de, über die auch Gutscheine zu bekommen sind, oder auf der Facebookseite unter www.facebook.com/PetermaennchenTheater zu finden. (PM)


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