Werbung

Pressemitteilung vom 05.12.2023    

Lohnt sich eine Solaranlage auf dem Dach? Das Solarkataster RLP gibt Antworten

Wer plant, eine Solaranlage auf dem Dach zu errichten, fängt mit der Planung am besten beim Solarkataster Rheinland-Pfalz an. Dort sind praktisch alle Dächer im Land erfasst. Jetzt wurden dort auch die Daten für die Einspeisevergütung aktualisiert. Damit liefert das Amt wichtige Grundlagedaten.

Wer eine Solaranlage auf dem eigenen Dach installieren möchte, sollte zunächst im Internet beim Solarkataster Rheinland-Pfalz prüfen, welche Flächen dafür (auch wirtschaftlich) geeignet sind. (Archivbild: VG Montabaur / Stephan Szasz)

Region. Für jede Dachfläche lässt sich im Internet die tägliche Sonneneinstrahlung ablesen und so der wirtschaftliche Nutzen einer Photovoltaikanlage (PV) zur Stromerzeugung oder einer Solarthermieanlage zur Wärmeerzeugung berechnen – eine wichtige Datengrundlage für die Bauplanung. Gerade in den Sommermonaten produzieren PV-Anlagen häufig mehr Strom, als im eigenen Haus verbraucht werden kann. Der überschüssige Strom wird dann ins Netz eingespeist und vergütet. Die Preise für die sogenannte Einspeisevergütung sind bundesweit einheitlich geregelt. Jetzt wurde das Solarkataster anhand der neuen Preise aktualisiert.

Mit dem Solarkataster können Bürger in Rheinland-Pfalz innerhalb weniger Minuten einschätzen, ob das eigene Hausdach für eine Solaranlage zur Strom- oder Wärmeerzeugung potenziell geeignet ist. Dafür muss man zunächst die Adresse eingeben und sieht dann auf der Karte die entsprechenden Dachflächen. Die Färbung der Flächen zeigt an, wo übers Jahr gerechnet die meiste Sonne ankommt. Ausgehend von der Anzahl der Personen im Haushalt rechnet das Programm dann eine sinnvolle Größe für eine Solaranlage aus. Für PV-Anlagen gibt es zwei Ergänzungen im Wirtschaftlichkeitsrechner: Hier kann zum einen optional ein Batterie-Speicher für den Strom eingerechnet werden und zum anderen werden die potenziellen Gewinne abgebildet, welche die Bürger erzielen können, wenn sie überschüssigen Strom ins Netz einspeisen. "Alle diese Daten sind eine wichtige Grundlage für die Frage, ob ich mir eine PV-Anlage oder Solarthermie aufs Dach bauen lasse. Wir empfehlen zusätzlich eine individuelle Beratung von einem Fachbetrieb. Der sollte auch prüfen, ob die Dachkonstruktion für eine Solaranlage geeignet ist", sagte Max Weber, Klimaschutzmanager bei der Verbandsgemeinde Montabaur. Private Solaranlagen seien ein wichtiger Baustein für die Energiewende in Deutschland, fügte er noch hinzu.



Das Solarkataster RLP wird vom Landesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität betrieben und ist seit 2021 online.

Anfang dieses Jahres trat das neue Bundesgesetz für erneuerbare Energien (EEG) in Kraft. Darin sind die bundesweit einheitlichen Preise für private Stromeinspeisungen aus PV-Anlagen enthalten. Der aktuelle Vergütungssatz gilt für alle neuen Anlagen, die bis zum 31. Januar 2024 in Betrieb gehen. Danach verringert sich der Vergütungssatz für neu angemeldete Anlagen alle sechs Monate um je ein Prozent. Wer eine Anlage einmal angemeldet hat, kann für 20 Jahre mit dem Vergütungssatz rechnen, der beim Datum der Anmeldung gültig war. "Das Solarkataster Rheinland-Pfalz wurde jetzt aktualisiert, sodass jetzt die derzeit gültigen Vergütungssätze im Wirtschaftlichkeitsrechner hinterlegt sind", sagte Max Weber und berief sich dabei auf Informationen der Energieagentur Rheinland-Pfalz. Die Bundesregierung plane weitere Änderungen im EEG, die dann 2024 in Kraft treten könnten. (PM)


Mehr dazu:   Naturschutz  
Lokales: Montabaur & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Frühlingszeit, Zeckenzeit: Was Hunde, Katzen & Menschen jetzt wissen müssen

Nach einem milden Winter sind die Zecken wieder unterwegs und machen nicht nur uns Menschen, sondern ...

Das Raiffeisenmuseum in Hamm: Genossenschaftsidee zum Anfassen

Im kleinen Hamm an der Sieg steht das Geburtshaus des großen Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818–1888), ...

Montabaur feiert erfolgreiche Premiere der Lachnacht

Die "1. Montabaurer Lachnacht" lockte am 2. April zahlreiche Besucher in die Stadthalle Haus Mons Tabor. ...

Generationenwechsel im Berufsbildungsausschuss der HwK Koblenz

Der Berufsbildungsausschuss der Handwerkskammer Koblenz hat sich neu formiert. Langjährige Mitglieder ...

Einführung von Pfarrer Michael Zopf in Rennerod: Ein neuer Abschnitt für die Gemeinde

Die Evangelische Kirchengemeinde Rennerod hat Pfarrer Michael Zopf in einem festlichen Gottesdienst offiziell ...

Abiturfeier am Mons-Tabor-Gymnasium: Ein magischer Abschied

Am 31. März verabschiedete das Mons-Tabor-Gymnasium 95 Abiturientinnen und Abiturienten. Die Feierlichkeiten ...

Weitere Artikel


Premiere: Zum ersten Mal stimmungsvoller Adventsmarkt in Heuzert - Genialer Erfolg

Gerade einmal 119 Einwohner zählt die kleine Ortsgemeinde Heuzert. Und doch realisierte sie am 1. Advent ...

Wachsamkeit in der Weihnachtszeit: Wie man sich vor Taschendieben schützt

Die Vorweihnachtszeit lockt nicht nur Freunde von Glühwein und Lebkuchen in die Innenstädte, sondern ...

Adventsempfang bei der Sparkasse Westerwald-Sieg in Montabaur

Zum traditionellen Adventsempfang hat die Sparkasse Westerwald-Sieg (SKWWS) in die neuen Räumlichkeiten ...

Förderung privater Klimaschutzmaßnahmen in der Verbandsgemeinde Rennerod erfolgreich

Erfolgsgeschichte in der Verbandsgemeinde Rennerod: Zum 1. Januar dieses Jahres wurde das Förderspektrum ...

Wichteln gegen die Einsamkeit: Geschenke für Senioren machen

Auch in diesem Jahr rufen die Alloheim Seniorenresidenzen bundesweit zum "Wichteln gegen die Einsamkeit" ...

Ein neues Gesicht im Westerburger Pfarrteam: Viola Gräf kehrt in den Westerwald zurück

Sie ist jung, sie ist engagiert und sie hat klare Visionen für ihre Gemeinde: Viola Gräf. Pünktlich zum ...

Werbung