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Pressemitteilung vom 22.02.2024    

Neue Zuschüsse der KfW für barrierefreies Wohnen - Anträge ab sofort möglich

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat mitgeteilt, dass sie erneut private Umbaumaßnahmen zur Reduzierung von Barrieren im Wohnumfeld fördert. Expertise und Beratung bietet die Landesberatungsstelle Barrierefrei Bauen und Wohnen.

Region. Seit dem 20. Februar 2024 steht eine neue Förderrunde der KfW an, die den Abbau von Barrieren im privaten Wohnumfeld unterstützt. Petra Ruß, Leiterin der Landesberatungsstelle Barrierefrei Bauen und Wohnen bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, begrüßt diesen Schritt: "Auf diese Nachricht haben viele Menschen gewartet, die ihr Haus barrierefrei oder altersgerecht anpassen möchten".

Es werden Einzelmaßnahmen wie schwellenlose Hauseingänge, Rampen, Treppenlifte, bodengleiche Duschen mit Haltegriffen, Türverbreiterungen oder bestimmte altersgerechte Assistenzsysteme und Smart-Home-Anwendungen gefördert. Diese erhalten einen Zuschuss von 10 Prozent der förderfähigen Investitionskosten je Wohneinheit, maximal jedoch 2.500 Euro. Kosten, die bei der Durchführung der Maßnahmen entstehen, sind förderfähig, während Einrichtungsgegenstände wie Mobiliar und digitale Geräte der Unterhaltungselektronik nicht subventioniert werden.

Eine Komplettmaßnahme, die eine Wohneinheit zum Standard "Altersgerechtes Haus" optimiert, kann sogar mit 12,5 Prozent der förderfähigen Investitionskosten und bis zu 6.250 Euro unterstützt werden.



Antragsberechtigt sind Eigentümer von Ein- oder Zweifamilienhäusern mit maximal zwei Wohneinheiten oder einer Wohnung, Ersterwerber eines sanierten Hauses oder einer sanierten Wohnung sowie Wohnungs­eigentümer­gemeinschaften aus Privatpersonen und Mietern. Die Anträge können ab sofort gestellt werden und müssen immer vor Beginn der Maßnahmen bei der KfW eingereicht werden.

Petra Ruß empfiehlt zudem, sich vor Antragstellung fachmännisch beraten zu lassen, um alle potentiellen Barrieren zu identifizieren. Dafür stehen qualifizierte Architekten der Landesberatungsstelle Barrierefrei Bauen und Wohnen zur Verfügung, die in 15 Beratungsstellen landesweit kostenfreie und firmenunabhängige Beratung anbieten und bei Bedarf auch Hausbesuche durchführen.

Eine Terminvereinbarung für eine individuelle Beratung ist erforderlich unter der Telefonnummer 06131-28 48 71 (Montag, Mittwoch und Donnerstag von 10 bis 13 Uhr) oder per Mail an barrierefrei-wohnen@vz-rlp.de
Weitere Informationen finden Interessierte unter www.barrierefrei-rlp.de


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