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Nachricht vom 17.01.2012    

Regionaler Solarstrom wird wirtschaftlicher

Solarstrom aus der Region wird noch wirtschaftlicher und es lohnt sich. Der Eigenverbrauch steht bei der Stromerzeugung mit Photovoltaikanlagen im Mittelpunkt, nicht so sehr die Einspeisung ins Netz.

Wissen. Zum Jahresbeginn wurde der Einspeisetarif für Strom aus Photovoltaikanlagen um 15 Prozent gesenkt. Strom aus Photovoltaikanlagen, die in 2012 an das Stromnetz angeschlossen werden, wird jetzt mit maximal 24,43 ct/kWh vergütet. Damit hat Solarstrom die Wirtschaftlichkeit im Vergleich mit Haushaltsstrom erreicht. Anlagen, die bereits an das Stromnetz angeschlossen sind, sind von der Absenkung des Einspeisetarifes nicht betroffen.

"Noch vor drei Jahren war das Erreichen der Wirtschaftlichkeit auf Haushaltsebene erst für das Jahr 2015 erwartet worden", erläutert Simon Reichmann, Sachverständiger für Photovoltaik der Fa. Elektro Conze in Wissen.
Durch die Preisentwicklung des letzten Jahres würde die Wirtschaftlichkeit nun jetzt schon erreicht. Dabei sind die Bedingungen für die Solarstromerzeugung im Westerwald wesentlich besser als von vielen vermutet.
Energieexperte Simon Reichmann rechnet vor, dass es mit Photovoltaik möglich ist, seinen eigenen Strom für weniger als 20 ct/kWh selbst herzustellen.
Bisher hatten Anlagenbetreiber das Ziel, möglichst viel Solarstrom in das Stromnetz einzuspeisen und eine hohe Einspeisevergütung zu erzielen.



Mit den neuen niedrigen Selbsterzeugungskosten ändert sich nun das Bild: Es ist für Anlagenbetreiber jetzt interessanter, möglichst viel Solarstrom auch selbst zu verbrauchen. Damit werden sie unabhängiger. Gleichzeitig entlasten sie das Stromnetz. Davon profitieren dann auch alle anderen Stromkunden. Reichmann erklärt, dass ein Selbstversorgungsanteil von 20 oder 30 Prozent leicht erreichbar ist.
Ein hoher Selbstversorgungsanteil sorgt dafür, dass Anlagenbetreiber von zukünftigen Energiepreissteigerungen weniger betroffen sind. Das lohnt sich: Gerade zum Jahresbeginn waren wieder viele Stromkunden mit Strompreiserhöhungen konfrontiert. Das Verbraucherportal Verivox berichtet, dass 139 Stromanbieter ihren Preis angehoben haben. Der durchschnittliche Preisanstieg betrug vier Prozent.


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