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Nachricht vom 17.09.2024    

Silber als Wertanlage – lohnt sich das?

RATGEBER | Als Geldanlage gelten sowohl Gold als auch Silber als relativ risikoarm. Insbesondere die Investition in Silber wird für viele Anleger immer attraktiver. Ebenso wie Gold gilt das Edelmetall als recht ertragreich: Im Vergleich zu Gold sehen viele Experten in Silber sogar ein größeres Potenzial. Warum das so ist und welche Möglichkeiten der Investition es gibt, klären wir in diesem Artikel.

Foto Quelle: pixabay.com / pwlpl

Diese Gründe sprechen für Silber als Geldanlage
Edelmetalle zu kaufen, kann eine gute Entscheidung sein wenn man mit dem Investieren beginnen und sein Geld im Laufe der Zeit vermehren möchte. Vergleicht man den Gold- und den Silbermarkt, fällt auf: Der Silbermarkt ist deutlich kleiner und Silber eine seltener gewählte Wertanlage. Doch genau darin liegen auch die Vorteile. Zwar muss beim Silberpreis mit stärker schwankenden Kursen gerechnet werden, dies bedeutet jedoch auch dynamischere Aufwärtsbewegungen als bei Gold. Damit eignet sich die Investition in Silberbarren oder -münzen sowohl als Vermögensschutz als auch zur Geldanlage mit Gewinnpotenzial.

Wer ein kleineres Budget hat, kommt mit der Investition in Gold meist nicht weiter. Schließlich ist der Preis für eine Unze Silber deutlich niedriger als für eine Unze Gold. Dank kleinerer Stückelungen ist es einfacher, die Wertanlage in Krisenzeiten wieder zu Geld zu verwandeln.

Auch folgende Gründe sprechen für Silber als Wertanlage:

• Silber taugt zur langfristigen Wertanlage und war bereits vor mehr als 2.000 Jahren ein viel genutztes Währungsmetall – selbst in Krisenzeiten. Somit zeichnet sich das Edelmetall durch Sicherheit und Beständigkeit aus.

• Innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahrzehnte wird der Silbervorrat erschöpft sein. Gleichzeitig gibt es einen hohen Bedarf in der Industrie. Weil es sich dann um ein knappes Gut handelt, könnten die Silberpreise in die Höhe schießen.

Wie kann ich in Silber investieren?
Der physische Kauf – also der Erwerb von Münzen und Barren – ist die gängigste Variante bei der Investition in Silber. Beim Erwerb von nicht in Europa geprägten Silbermünzen wie der kanadischen „Maple Leaf“ oder dem südafrikanischen „Krügerrand“ fallen beim Kauf weniger Steuern an. Die zweite Anlagemöglichkeit sind Silber-Aktien.

Tipps zum Verkauf von Silber
Ob Silberbesteck, Schmuckstücke, Anlagemünzen oder Silberbarren: Soll physisches Silber wieder verkauft werden, ist es gut, einige Tipps zu beherzigen.

Für den Verkauf von Silber gibt es verschiedene Anlaufstellen, darunter Silberankäufer, Juweliere und Edelmetallhändler sowie Online-Plattformen. Wichtig ist in jedem Fall, auf Seriosität zu achten. Ob Silberankauf in Dortmund oder andernorts: Um einen fairen Preis zu erzielen, sollte man den Wert seines Silbers kennen.
Welcher Preis beim Silber-Verkauf erzielt werden kann, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Üblich ist, dass der Ankäufer Gebühren verlangt, um die Kosten für Einschmelzen und Versand zu decken. Die Abschläge liegen bei 20 bis 25 % des Marktwertes vom Feinsilbergehalt.

Wird Silber vor Ablauf der Spekulationsfrist (1 Jahr) verkauft, handelt es sich um ein privates Veräußerungsgeschäft. Der Gewinn muss demnach versteuert und in der Steuererklärung angegeben werden. Dabei gilt eine Freigrenze von 600 Euro. Nach Ablauf des Jahres sind die Gewinne steuerfrei, wobei nachgewiesen werden muss, dass man das Silber länger als ein Jahr gehalten hat. Verluste beim Verkauf können steuerlich geltend gemacht werden. (prm)


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