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Pressemitteilung vom 24.11.2024    

Gleichstellungsbeauftragte setzen wichtige Impulse im Westerwald

Die Herbstsitzung der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Rheinland-Pfalz fand in diesem Jahr in der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises statt. Dabei trafen sich 19 Kolleginnen, um über aktuelle Themen zu diskutieren und die Weichen für die Zukunft zu stellen.

Die Gleichstellungsbeauftragten aus Rheinland-Pfalz wurden von der Ersten Kreisbeigeordneten Gabriele Wieland (hinten Mitte) im Kreishaus in Montabaur begrüßt. (Foto: Kreisverwaltung / Nicole Chemnitz)

Montabaur. Die Sitzung wurde von der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten Beate Ullwer organisiert, die sich seit über zwei Jahrzehnten unermüdlich für die Rechte von Frauen und Mädchen im Westerwaldkreis einsetzt. Nach der Begrüßung durch die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland lag das Hauptaugenmerk der Versammlung auf dem Landesaktionsplan zur Umsetzung der Istanbul-Konvention.

Diese völkerrechtliche Vereinbarung zielt darauf ab, Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt zu bekämpfen. Sie ist in Deutschland geltendes Recht und stellt einen bedeutenden Meilenstein zum Schutz der Grundrechte von Frauen und Mädchen dar.

Prävention und Verhütung von Gewalt an Frauen ist keine freiwillige Leistung
Der Entwurf des Landesaktionsplans wurde intensiv diskutiert. Die Teilnehmerinnen betonten dabei, dass die Umsetzung nicht nur auf Landesebene, sondern auch auf kommunaler Ebene konsequent verfolgt werden müsse. Insbesondere Städte und Landkreise, als direkte Anlaufstellen für Betroffene, sollten in den Aktionsplänen berücksichtigt werden.

"Der Landesaktionsplan zur Istanbul-Konvention bietet den Rahmen, um landesweit und insbesondere in den Kommunen konkrete Maßnahmen gegen Gewalt an Frauen zu ergreifen. Allerdings benötigen die Kommunen dazu die notwendigen finanziellen Ressourcen. Die Prävention und Verhütung von Gewalt darf auch in den Kommunen keine freiwillige Leistung mehr sein", erklärten die Sprecherinnen der Landesarbeitsgemeinschaft in einer Pressemitteilung.



Neue Besetzung
Neben der inhaltlichen Arbeit gab es auch personelle Veränderungen. Drei der bisherigen Sprecherinnen der Landesarbeitsgemeinschaft, Dorothee Milles-Ostermann, Gabriele Kretz und Lena Dunio-Özkan, stellten sich nicht zur Wiederwahl und wurden feierlich verabschiedet. Ihre Nachfolge treten Christina Hartmer, Laura Hess und Angelika Mohr an, die das bestehende Team aus Katharina Disch, Simone Rothermel und Dr. Vera Lanzen unterstützen werden.

Die Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Rheinland-Pfalz blickt optimistisch in die Zukunft und setzt auf das Engagement des neuen Sprecherinnen-Teams für die Stärkung der Rechte von Frauen und die Umsetzung von Gleichstellungspolitik.

Unlängst hatte der DGB im Zusammenhang mit fehlenden Frauenhäusern ebenfalls auf die Istanbul-Konvention verwiesen. (Die Kuriere berichteten).(PM/Red)



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