Pressemitteilung vom 03.04.2025
Mutter verunglückt mit Kleinkind im Wald: Feuerwehr sichert Unfallstelle bei Kaden
Am Donnerstagnachmittag (3. April) wurde die Feuerwehr zu einem Fahrzeugbrand in Kaden gerufen. Vor Ort stellte sich die Situation jedoch anders dar als zunächst angenommen.

Kaden. Am 3. April, um 15.30 Uhr, alarmierten Notfallsanitäter die Feuerwehren aus Kaden, Härtlingen und Westerburg wegen eines vermeintlichen Fahrzeugbrands.
Ein Elektrofahrzeug war von der Straße abgekommen und schleuderte in ein Waldstück, wo es gegen die Bäume krachte und zum Stehen kam. Die Insassen, eine Mutter und ihr Kleinkind, wurden bereits vom Rettungsdienst versorgt und blieben weitestgehend wie durch ein Wunder unverletzt.
Die Sanitäter bemerkten allerdings eine bedrohliche Rauchentwicklung am Fahrzeug.
Airbag war womöglich Auslöser
Bei ihrer Ankunft stellten die Kräfte der Feuerwehr fest, dass keine Rauchentwicklung mehr sichtbar war. Dennoch wurde der Brandschutz sichergestellt, um auf mögliche Brandgefahren vorbereitet zu sein. Die Einsatzstelle wurde abgesperrt, und das Fahrzeug mittels einer Wärmebildkamera auf Temperaturdifferenzen untersucht. Da hierbei keine Auffälligkeiten festgestellt wurden, beendeten die Feuerwehren ihren Einsatz gegen 16.30 Uhr.
Die Ursache für die anfängliche Rauchentwicklung könnte die Auslösung der Airbags gewesen sein. Die Polizei hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Insgesamt waren 27 Feuerwehrleute im Einsatz.
Eingesetzte Feuerwehren: FEZ Westerburg, FF Kaden, FF Härtlingen, FF Westerburg, Presseteam FF VG Westerburg. Weitere Hilfsorganisationen: Polizei Westerburg, Rettungsdienst. (PM/Red)
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