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Nachricht vom 17.05.2012    

Insgesamt 4000 Euro für Schönstatt-Priester in Nigeria

Vor 26 Jahren wurde die Elterngruppe "9 kleine Pimpfe" ins Leben gerufen und seitdem gibt es den "Pimpfe-Markt" in Montabaur immer mit einem caritativen Hintergrund. In diesem Jahr halfen Jugendliche des Pastorlaen Raumes Nentershausen-Hundangen tatkräftig mit, so dass eine dicke Spende von 2000 Euro zusammenkam. Insgesamt gehen 4000 Euro an das Schönstatt-Priesterseminar in Nigeria.

Sichtlich erfreut übernahmen die Jugendsprecher des Pastoralen Raums Nentershausen-Hundsangen und Pfarrer Michael Scheungraber (Bildmitte) den Spendenscheck der Pimpfe-Elterngruppe. Foto: A. Egenolf

Nentershausen/Montabaur. Wer konnte schon ahnen, welche Erfolgsgeschichte sich anbahnen sollte, als die Elterngruppe "9 kleine Pimpfe" sich vor nun mehr 26 Jahren zusammenfand und den ersten „Pimpfe-Markt“ in Montabaur auf die Beine stellte.
Zweimal fand seitdem Jahr für Jahr der Markt mit einem riesen Angebot für kleine und große Kinder statt. So erwartete auch in diesem Jahr die Besucher bereits zum 53. Mal ein reichhaltiges Angebot an Frühjahrs-und Sommerkleidung, Baby- und Umstandsartikeln, Schuhen, Spielsachen, Büchern, Kinderwagen, Rädern und vielem mehr. „Wir bieten den Familien vor Ort, so die Gelegenheit gut erhaltene Kleidung zu verkaufen. Andere können wiederum davon profitieren die Baby- und Kindersachen günstig zu erwerben“, verrät Ute Klapthor von der Elterngruppe die positiven Aspekte des „Pimpfe-Markt“.
Um das Riesenangebot stemmen zu können, benötige es aber auch immer Gruppen, die tatkräftig anpacken und mithelfen. „Interessant ist es dabei etwas über die Gruppen zu erfahren, mit denen wir den Pimpfe-Markt zusammen machen. Die Projekte wie dass der Kolpingfamilie Montabaur in Bolivien bleiben einfach in Erinnerung“, erklärt Klapthor. Für ihre tatkräftige Arbeit erhalten die Gruppen anschließend neben der Teilnahmegebühr auch einen bestimmten Anteil des Erlöses.

In diesem Jahr erklärten sich die Jugendsprecher des Pastoralen Raums Nentershausen-Hundsangen sowie weitere Jugendliche bereit beim „Pimpfe-Markt“ in der Berufsbildenden Schule Montabaur mitzuhelfen. Zusammen mit Pfarrer Michael Scheungraber und Pastoralreferentin Waltraud Malm schleppten die elf Jugendlichen dutzende Tische, sortierten die Kleidungsstücke oder halfen bei der Kleiderausgabe. Ihre ehrenamtliche Arbeit zeichnete sich mehr als aus, wie sich nun herausstellen sollte.



2350 Euro konnte die Pimpfe-Elterngruppe den fleißigen Helfern nun bei der Spendenübergabe im Pfarrhaus in Nentershausen überreichen. Die Jugendlichen werden allerdings nur einen kleinen Teil für die Jugendarbeit im Pastoralen Raum für sich behalten, wie Pfarrer Michael Scheungraber verriet: „350 Euro werden für die Jugendarbeit hier vor Ort verwendet. Die restlichen 2000 Euro gehen an Pater Kingsley Okereke.“ Der nigerianische Schönstatt-Pater, welcher in der Vergangenheit in der Seelsorge des Pastoralen Raumes tätig war, ist zurzeit als Spiritual zuständig für die Glaubensbildung der Priesteramtskandidaten des ersten Schönstatt-Priesterseminars in Nigeria.

Die Patres benötigen das Geld dringend, da deren einziges Auto so alt ist, dass es jeden Tag in die Werkstatt kommt, bevor man wieder damit fahren kann. Um dem Abhilfe zu schaffen, bat das Pastoralteam bereits um Spenden in den Gemeinden, so dass hier bereits 2015 Euro für den guten Zweck zusammen kamen. Mit den insgesamt mehr als 4000 Euro wird es nun möglich sein ein entsprechendes Auto für das Priesterseminar anzuschaffen, was Ute Klapthor freut: "Es ist immer wieder erstaunlich, was man mit solchen Summen in der Dritten Welt bewegen kann". (aeg)


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