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Nachricht vom 19.04.2013    

Greenpeace Westerwald protestiert für den Schutz der Arktis

Am Samstag, 20 April, ab 19 Uhr protestieren Aktivisten von Greenpeace Westerwald im Cinexx-Kino in Hachenburg mit einem "Menschenbanner" für den Schutz der Arktis. Die Aktion ist Teil einer weltweiten Kampagne in über 30 Ländern. Zur Aktion "I love Arctic" sind interessierte Personen willkommen.

© Serg Zastavkin - Fotolia.com

Hachenburg. Aktivisten von Greenpeace Westerwald protestieren am kommenden Samstag, 20. April, im Cinexx-Kino in Hachenburg mit einem Menschenbanner für ein Schutzgebiet in der Hohen Arktis.

Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich an dem Banner zu beteiligen. Für die Botschaft „I love Arctic“ (Ich liebe die Arktis) stellen sie sich in Form eines Herzens auf und wenden sich damit an die Vertreter des Arktischen Rates. Dieser Protest ist Teil eines weltweiten Aktionstages, der in Deutschland in 60 Städten stattfindet, u.a. vor dem Brandenburger Tor, am Kölner Dom, vor der Dresdner Frauenkirche und am Travemünder Strand.

Der Grund für die Aktion: In rund drei Wochen werden die Arktisanrainerstaaten im schwedischen Kiruna über die künftige industrielle Nutzung der Arktis beraten. Einige Mitglieder des Arktischen Rates haben bereits Lizenzen zur Ölsuche und Förderung in der hochsensiblen Arktis vergeben.

Kommt es in den arktischen Gewässern zu einem größeren Ölunfall, ist eine ökologische Katastrophe unausweichlich. Auf und unter dem Eis kann das Öl nicht entfernt werden. Bei tiefen Temperaturen dauert der Zersetzungsprozess des Öls Jahrzehnte. Tiere und Pflanzen aus der Region werden dauerhaft geschädigt. Bisher gibt es keinen Plan für das Verhalten bei Unfällen, noch ausreichend Rettungsschiffe oder Helikopter. Stationen, von denen aus Hilfsaktionen gestartet werden könnten, sind hunderte Kilometer entfernt, die Wetterbedingungen unvorhersehbar.



Arktis im Fokus der Ölindustrie
In der Arktis werden große Reserven an Öl und Gas vermutet. Mit dem durch den Klimawandel begründeten Rückzug des Polareises, scheinen diese für die Ölindustrie ausbeutbar. Seit gut einem Jahr arbeiten Greenpeace-Aktivisten weltweit mit zahlreichen Aktivitäten gegen die Pläne der Industrialisierung der Arktis. Gleichzeitig ruft die Organisation die Menschen weltweit auf, sich z. B. per Unterschrift für den Arktisschutz und die Forderung nach einem Schutzgebiet in der Arktis einzusetzen. Bis jetzt haben sich knapp drei Millionen Menschen mit ihrer Unterschrift zum Arktisschutz bekannt.


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