IHK begrüßt Seilbahn-Entscheidung der UNESCO
Die heutige Entscheidung des UNESCO-Welterbekomitees, den Betrieb der Koblenzer Seilbahn bis 2026 zu genehmigen, erhält auch von Seiten der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz Beifall.

"Ich freue mich außerordentlich, dass die UNESCO offensichtlich den enormen touristischen und infrastrukturellen Wert der Koblenzer Seilbahn für die Welterbe-Region erkannt hat. Nach der ursprünglichen ICOMOS-Empfehlung mussten wir ja ernsthaft fürchten, dass die ganzen Investitionen und Fortschritte der letzten Jahre mit einem Federstrich entwertet würden", äußert sich IHK-Präsident Manfred Sattler zufrieden. "Allen an dieser Entscheidung Beteiligten danke ich ausdrücklich für ihren engagierten Einsatz in dieser Sache."
Aus Sicht der IHK Koblenz zeigt das Ergebnis der Seilbahn-Diskussion deutlich, dass eine infrastrukturelle Weiterentwicklung der Region und der Welterbe-Titel keinesfalls einen Widerspruch darstellen, wenn sich die politischen Entscheidungsträger aktiv und engagiert mit den Bürgern und Unternehmen der Region für ein Projekt einsetzen.
"Ich sehe die UNESCO-Entscheidung zur Seilbahn auch als Fingerzeig in Richtung Mittelrheinbrücke. Das Argument, eine Brücke am Mittelrhein wäre wegen der Welterbe-Bestimmungen grundsätzlich nicht machbar, lasse ich in den kommenden Diskussionen jedenfalls nicht mehr gelten", so Sattler.
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