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Nachricht vom 15.07.2013    

Azubis aus Europa willkommen

In einer Pressemitteilung machen die Wirtschaftsjunioren Westerwald-Lahn auf rund 15.000 unbesetzte Ausbildungsplätze in der jungen Wirtschaft aufmerksam. Sie warnen vor antieuropäischen Ressentiments und wollen junge Europäer willkommen heißen.

Montabaur. Die Wirtschaftsjunioren Westerwald-Lahn begrüßen, dass Deutschland Jugendliche aus Europa für eine Ausbildung werben will. „Bei uns sind Jugendliche aus Europa herzlich willkommen“, sagt Mathias Koch, Sprecher der Wirtschaftsjunioren Westerwald-Lahn.
„Niemand, der zu uns kommt, nimmt einem deutschen Jugendlichen den Ausbildungsplatz weg. Wer das behauptet, der hat kein realistisches Bild des deutschen Arbeitsmarktes, sondern schürt antieuropäische Ressentiments“
„Deutschlandweit gibt es in den Unternehmen unserer Mitglieder rund 15.000 unbesetzte Ausbildungsplätze“, betont Koch.

„Das sind 15.000 Chancen für junge Menschen, die derzeit nicht genutzt werden.“ Außerdem seien 50.000 Stellen in den Unternehmen der Wirtschafsjunioren nicht besetzt. „Für uns als junge Unternehmer heißt das, dass der Fachkräftemangel schon jetzt zu einer Wachstumsbremse geworden ist. Gleichzeitig können wir nicht mehr für den eigenen Bedarf ausbilden.“
Dabei setze man bereits intensiv auf das Potential im Inland. „Wir unterstützen mit unserem ehrenamtlichen Engagement jedes Jahr rund 200.000 Jugendliche beim Übergang in den Beruf“, betont Junioren-Sprecher Koch.

Von der Politik fordern die jungen Unternehmer, in den betroffenen Ländern besser für die duale Ausbildung zu werben. „Es reicht nicht, wenn wir sagen „Mach‘ in Deutschland eine Ausbildung“, erläutert Koch.



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„In den betroffenen Ländern ist noch zu wenig bekannt, dass wir nicht irgendein „training on the job“ bewerben, sondern eine hochwertige Ausbildung, bei der Unternehmen in Vorleistung gehen und in junge Menschen investieren“, sagt Koch. Deshalb müsse mehr Aufklärungsarbeit geleistet werden. „Hier müssen Politik und Wirtschaft an einem Strang ziehen. Wir als Wirtschaftsjunioren sind bereit, dazu unseren Beitrag zu leisten.“, so Koch abschließend.



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