Werbung

Nachricht vom 04.09.2013    

"Radlerwallfahrt“ führte durch das Höllental

Klausen in der Moseleifel ist der wohl inzwischen bekannteste Wallfahrtsort in Rheinland-Pfalz. Aus über 700 Gemeinden treffen dort jährlich Pilger in Fußgruppen, mit Autos oder Bussen ein um ihr Herz zu erleichtern. Am vergangenen Wochenende waren seltene Gäste dort zu sehen: Zu einer „Radlerwallfahrt“ war die „Equipe France“ vom Westerwald und von der Lahn an zwei Tagen unterwegs nach Klausen.

Freuten sich auf die „Radlerwallfahrt“ durchs enge Höllental: Einige Radler der „Equipe France“. Zu sehen sind beim Start am Gasthaus „Zum grünen Baum“ in Horbach von rechts: Robert Pertermann (Montabaur), Wolfgang Neuroth (Stahlhofen), Dieter Lehmann (Montabaur, Fahrer des Begleitbusses), Rainer Frink (Daubach), Mirjam Wengenroth (Gemünden), Jean Garnier (Daubach), Uli Schmidt (Horbach), Christoph Krätz (MT-Bladernheim), Torsten Schmitz (Ruppach-Goldhausen) und Jochen Wennrich (Hömberg). Foto: pr

Montabaur/Horbach. Die Gruppe von Radsportbegeisterten besteht aus Mitgliedern der beiden heimischen Radsportvereinen RSV Oranien Nassau und RSG Montabaur. Sonst meist gemeinsam mit französischen Radlern aus den Partnerstätten Tonnerre, Pont Chateau und anderen Gemeinden im Nachbarland unterwegs, war jetzt der kleine Wallfahrtsort Klausen in der Moseleifel unweit von Trier Ziel einer rein deutschen Zweietappenfahrt. Bevor die Wallfahrtskirche in Klausen mit einem Weinfass auf dem Kirchendach - wohl weltweit einmalig - in Augenschein genommen werden konnte, musste auf der Strecke von insgesamt 300 km auch das landschaftlich reizvolle Höllental von Alf an der Mosel hoch ins Wittlicher Land bewältigt werden. Nach Rückkehr im Buchfinkenland, wo tags zuvor bereits am Gasthaus „Zum grünen Baum“ in Horbach der Startschuss zu hören war, wurden schon Pläne geschmiedet für zwei größere deutsch-französische Rundfahrten im kommenden Jahr. Die erste soll an Pfingsten in der Bretagne führen, bevor es im Hochsommer rund durch die „Grande Region“ (Wallonie, Lothringen, Luxemburg, Saarland und Rheinland-Pfalz) geht. Die „Equipe France“ wird diese Touren am Jahresende in einer für alle Interessenten offenen Veranstaltung vorstellen.


Lokales: Montabaur & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

Weitere Bilder (für eine größere Ansicht klicken Sie bitte auf eines der Bilder):
 

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Warnung vor Fake-Bußgeldbescheiden vom Kraftfahrt-Bundesamt

Mit dieser persönlichen Warnung möchte unser Redakteur Wolfgang Rabsch auf eine besonders perfide Masche ...

Hachenburg plant klimaneutrale Zukunft bis 2040

Die Verbandsgemeinde Hachenburg hat sich ehrgeizige Klimaziele gesetzt. Mit der Fortschreibung ihres ...

Musikalischer Frühling im Westerwald: Serenaden-Konzert in Rennerod

Am Sonntag, 6. April, wird die Westerwaldhalle in Rennerod zum Schauplatz eines besonderen musikalischen ...

Neues Beleghebammensystem stärkt Geburtshilfe im Herz-Jesu-Krankenhaus Dernbach

Das Herz-Jesu-Krankenhaus in Dernbach führt ein innovatives Beleghebammensystem ein, das werdenden Eltern ...

Aktualisiert: 14-jähriger Junge aus Oberraden wohlbehalten gefunden

Seit dem 11. März galt San Luca S. aus Oberraden als vermisst. Die Suche nach ihm hielt die Region in ...

Ameisenbär "Bramble" ist umgezogen

"Schau mal Mama, den haben wir ja noch nie gesehen!" Das Mädchen drückt die Nase an die Fensterscheibe, ...

Weitere Artikel


IHK stößt Diskussion zur Rohstoffgewinnung in Rheinland-Pfalz an

Koblenz. Deutschland gilt gemeinhin als rohstoffarmes Land. Dabei besitzen Rheinland-Pfalz und Hessen ...

DAK informiert: Rotaviren-Infektion auf dem Vormarsch

In einer Pressemitteilung macht die DAK Gesundheit Montabaur darauf aufmerksam, dass die meldepflichtige ...

Einbrecher gesucht

Am Mittwoch, 5. September, in der Zeit von 10.40 Uhr bis 12 Uhr, suchten unbekannte Täter in Hachenburg ...

Ein Abschied nach fünf Jahren

Die Festhalle der Stadt Selters war bis auf den letzten Platz gefüllt, als die türkisch-islamische Gemeinde ...

Kirmes und Kirchweih in Dreikirchen

Der buntgeschmückte Baum in der Ortsmitte kündigt es seit vergangenen Samstag weithin an: In Dreikirchen ...

Bürgermeister Peter Klöckner sagt 2.232-mal Danke

In einem offenen Brief sagen Bürgermeister Peter Klöckner, Hachenburg und Bettina Steinbauer von der ...

Werbung