Zu den Spuren des Westerwaldes gewandert
Der Ton gehört zum Westerwald wie „de Deckel off et Dippe“. Deshalb hatten die CDU-Montabaur und Wallmerod und Bundestagskandidat Dr. Andreas Nick zu einem Rundgang durch den Tonwanderweg eingeladen, dem erfreulich viele Wanderer gefolgt waren.

Montabaur. Elf Kilometer, so Wanderführer Gerhard Thome, erstreckt sich der Wanderweg und führt von Boden aus an den Ortschaften Meudt, Niederahr, Bannberscheid und Moschheim vorbei. Er gewährt eindrucksstarke Einblicke in diverse Tongruben, die unter anderem „Esther“ oder „Pfeul“ heißen. Thome plauderte aus dem Nähkästchen, zur Zusammensetzung des Tons, dessen Abbau und Verwendung. Zum Ende des Tonwanderweges war auch die Renaturierung der ausgeschöpften Gruben ein Thema. Die Wanderer erfuhren, dass die Grubenbesitzer mit dem Erwerb und Abbau der Gruben einen Plan vorlegen müssen, wie sie der Natur die Landschaft zurückgeben wollen. Solche Renaturierungsgebiete - erst kürzlich oder schon vor über 30 Jahren angelegt - wurden ebenso in Augenschein genommen wie die vielen schönen Fernblicke, die der Themenwanderweg den Wanderern auf ihre knapp dreieinhalbstündigen Wanderung bot.
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