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Nachricht vom 20.10.2013    

EHC Neuwied verliert bei der 1b der Löwen

Neuwied. Die Bären kamen schwer ins Spiel, zeigten dann aber Moral: Der EHC Neuwied hat auch das zweite Auswärtsspiel der neuen Saison in der Regionalliga NRW verloren. Die Bären mussten sich nach ausgeglichenem Spiel am Ende mit 2:5 (0:1, 1:1, 1:3) der 1b der Frankfurter Löwen geschlagen geben.

Die Neuwieder Bären (hier in einem Spiel gegen Mainz) konnten dem Druck der Frankfurter Löwen nicht standhalten. Archivfoto: fischkoppMedien

„Das war ein Spiel auf hohem Regionalliganiveau“, sagte EHC-Trainer Arno Lörsch. „Schnell und interessant. Uns hat es am Ende an der Qualität gefehlt, Punkte aus Hessen mitzubringen.“

Die Gastgeber führten nach dem ersten Drittel durch einen Treffer von Michael Schwarzer in Überzahl mit 1:0. „Im ersten Drittel haben wir sehr nervös agiert. Ich kann mir gar nicht erklären, warum das so war“, sagte Lörsch. „Da hat uns Frankfurt teilweise hinten reingedrückt und wir hatten nur einige Entlastungsangriffe. Wenngleich es zum Ende des ersten Drittels besser wurde.“

Noch besser wurde es im zweiten Abschnitt. „Da waren wir endlich im Spiel angekommen. Das zweite Drittel haben wir absolut dominiert, auch wenn wir den zweiten Treffer der Löwen kassiert haben.“ Weil aber Brian Gibbons nach 33 Minuten der Anschlusstreffer gelang, keimte wieder Hoffnung auf im EHC-Lager.

Mit diesem knappen Rückstand ging es in das finale Drittel. „Da sind wir teilweise an uns selbst gescheitert. Wir hatten beste Möglichkeiten für den Ausgleich, haben gearbeitet wie die Wahnsinnigen, uns aber nicht für diesen Einsatz belohnt.“ Im Gegenteil, als Michael Schmerda auf 3:1 erhöht (51.), scheint die Partie vorentschieden. „Aber dann haben wir Moral bewiesen und sind direkt wieder rangekommen“, sagt Lörsch.



Gibbons machte das 2:3 (54.), doch ebenso schnell machten auch die Hessen wieder einen Treffer. Erst traf Frederik Gradl, später noch Patrick Senftleben – das 5:2 war perfekt.

„Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen, auch wenn am Ende jeder nach vorne gerannt ist und das Tor machen wollte. Das hat uns defensiv anfällig gemacht und da fehlt es uns dann an der Qualität“, sagte Lörsch.

Frankfurt hatte, auch mit Unterstützung aus der Oberliga-Mannschaft, drei ausgeglichene Reihen aufgeboten. „Die waren deutlich gleichwertiger besetzt und haben einfach auch die Qualität, es auf gleichbleibend hohem Niveau über 60 Minuten zu spielen.“


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