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Nachricht vom 05.12.2013    

Alten- und Pflegeheim in Horbach in der Region fest verwurzelt

Mit rund 200 Mitgliedern ist der Förderverein des Ignatius-Lötschert-Hauses als Pflegeeinrichtung sicher einer der größten Vereine im Land. Zur Mitgliederversammlung zeigte sich deutlich, dass die Einrichtung im Buchfinkenland als normaler Bestandteil der Dorfgemeinschaft gesehen wird. Das zeigen die vielen Aktivitäten und das ehrenamtliche Engagement.

Vorstand, Heimleitung und Vertreter der Barmherzigen Brüder blickten auf ein erfolgreiches Jahr zurück, rechts im Bild: Vorsitzenderdes Fördervereins Uli Schmidt. Foto: pr

Horbach/Buchfinkenland. Den Bewohnerinnen und Bewohnern des Altenheimes Ignatius-Lötschert-Haus in Horbach soll es möglichst gut gehen. Und das Haus soll ein normaler Bestandteil der Dorfgemeinschaften im Buchfinkenland sein, in dem insbesondere auch alle externen Senioren zu interessanten Aktivitäten willkommen sind. Diese beiden Ziele stehen für den Förderverein der Einrichtung im Mittelpunkt. Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung wurde dies deutlich.

Zu dieser begrüßte Vorsitzender Uli Schmidt (Horbach) die Mitglieder im schönen Gesellschaftsraum des Hauses bei duftendem Kaffee und frisch gebackenem Kuchen. „Wir sind mit fast 200 Mitgliedern sicher der größte Förderverein einer stationären Pflegeeinrichtung in Rheinland-Pfalz, aber wir wollen uns auch in unserem Einsatz für das Haus und seine Bewohner nicht übertreffen lassen“, stellte Schmidt bei seiner Begrüßung fest. Beispielsweise der Arbeitseinsatz „Aktion Wühlmaus“ mit regelmäßig 30 bis 40 Helfern zeige, von wie vielen Händen aus den umliegenden Dörfern das Haus getragen werde und in den gesellschaftlichen Mittelpunkt gerückt werde.

Darüber, dass der Förderverein auch finanziell spürbar „fördern“ kann, berichtete Schatzmeister Harry Krawinkel (Niederelbert). „Wir konnten mit über 14.000 Euro unter anderem zur Beschäftigung von zwei Praktikanten beitragen“, so Krawinkel. Dies werde ermöglicht durch die vielen Mitglieder und einige größere Spenden. Die Kassenprüfer Benno Heibel (Heiligenroth) und Friedhelm Jung (Horbach) bescheinigten eine satzungsgemäße Verwendung der eingesetzten Mittel.

In seinem Bericht wies Heimleiter Jürgen Simon auf hohe notwenige Aufwendungen für die überwiegend aus den 60er Jahren stammende Bausubstanz hin. „Das Haus kommt in die Jahre und wir müssen was tun“, meinte Simon. Er lobte insbesondere das hohe Engagement von über 20 Ehrenamtlichen, die regelmäßig mit anpacken wo Hilfe nötig ist.



Über Grundlagen und Probleme der Begutachtung durch die zuständigen Stellen referierte Pflegedienstleiterin Lucie Friedrich, die feststellte: „Es ist bei der Begutachtung von den tatsächlichen individuellen Lebensgewohnheiten der Antragsteller auszugehen“. Die Arbeit im Heim werde durch eine starke Zunahme von dementiell erkrankten Bewohnern und Bewohnerinnen geprägt.

Wer Rat in Sachen Pflege sucht, ist bei den im ganzen Westerwald tätigen Pflegestützpunkten richtig. Angelika Last stellt diese wichtige Einrichtung ausführlich vor. „Rufen sie uns an oder kommen sie mit ihren Fragen einfach zu uns“, riet die Expertin vom Pflegestützpunkt in Montabaur.

Der Vorstand stellte dann die für 2014 geplanten Aktivitäten vor: diese reichen von der dann 8. „Aktion Wühlmaus“ am 8. November bis zu der in diesem Herbst mit viel Erfolg gestarteten neuen Aktion „555 Schritte – fit bis ins höchste Alter“. Am 29. April werden diese 555 Schritte sogar in Mainz gegangen, unter anderem bei einem Besuch im ZDF. Aber auch Vorträge und Diskussionen rund um das Thema Pflege sind geplant. Zu Beginn des Jahres, am 7. Januar wird erstmals zu einem Neujahrsempfang eingeladen, zu dem auch der rheinland-pfälzische Sozialminister Alexander Schweitzer erwartet wird.

Für die Barmherzigen Brüder zu Montabaur dankte der Generalobere, Bruder Stephan Geißler, allen Vereinsmitgliedern für ihr großes Engagement. „Wir haben eine beeindruckende Versammlung erlebt und mit ihrer großartigen Unterstützung wird das Ignatius-Lötschert-Haus auch künftig das hohe Niveau halten können“, heißt es in der Pressemitteilung.


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