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Nachricht vom 09.01.2014    

Charly Röttig will Stadtbürgermeister in Hachenburg werden

„Prima, Klasse, ein 6er im Lotto, eine gute Entscheidung….“ - so oder so ähnlich waren die ersten Reaktionen auf die Erklärung von Charly Röttig, für das Amt des Hachenburger Stadtbürgermeisters zu kandidieren, nachdem Peter Klöckner aus gesundheitlichen Gründen leider seinen vorzeitigen Rücktritt erklären musste.

Charly Röttig kandidiert als Stadtbürgermeister für Hachenburg. Foto: Privat

Hachenburg. In einer bestens besuchten Mitgliederversammlung wählten die Hachenburger Sozialdemokraten Charly Röttig einstimmig, bei Enthaltung des Betroffenen, zu ihrem Spitzenkandidaten für die anstehende Kommunalwahl.

Der stellvertretende Landesvorsitzende der SPD, MdL Hendrik Hering, beglückwünschte Röttig zur Kandidatur und verwies auf 25 erfolgreiche Jahre für die Stadt seit Peter Klöckner und er als Vorgänger die politische Verantwortung in Hachenburg übernommen hätten. Mit Charly Röttig sei eine Fortsetzung, dieser von guten Ideen geprägten Zeit, auch in Zukunft sicher.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Dieter Schönwitz wies auf die Qualitäten von Röttig hin. Charly Röttig kann zuhören, ist stets hilfsbereit, hat eigene Ideen und ist vor allem ein Hachenburger mit Leib und Seele. Noch-Bürgermeister Peter Klöckner erklärte, dass Charly Röttig in seiner 20jährigen Mitgliedschaft als Stadtratsmitglied und gerade, insbesondere in der Zeit während seiner längeren Erkrankung, stets zuverlässig, innovativ und mit großer Begeisterungsfähigkeit für die Stadt „da“ gewesen sei.

„Unser Kandidat genießt hohes Ansehen, ist sympathisch und hat vor allem die notwendige Kompetenz. Wir werden ihn im Wahlkampf und auch danach mit allen Kräften unterstützen.“ so formulierte es der Ortsvereinsvorsitzende Harald Hericks unter dem Beifall der vielen Mitglieder. Zuvor hatte Charly Röttig einen Ausblick auf künftige Themen der Hachenburger Stadtpolitik gegeben, über die er sich – auch im Rahmen seines Ehrenamtes als Erster Beigeordneter – intensive Gedanken gemacht hat.

Der demografische Wandel sei für ihn eine zentrale Herausforderung. Es sei Aufgabe der Stadt Konzepte zu entwickeln wie eine älter werdende Gesellschaft selbstbestimmt und unabhängig leben kann. Dazu gehören eine gute medizinische Versorgung, Naheinkaufmöglichkeiten und ein abgestimmtes Freizeitangebot.



Ebenso gelte darauf zu achten, dass junge Menschen und Familien der Stadt nicht den Rücken kehren. Gute Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen, aber auch bezahlbare Mieten und Grundstücke seinen eine wesentliche Voraussetzung. Deshalb gelte es, über die Baulandpreise am Rothenberg nachzudenken und das Modellprojekt zur Beseitigung der Industriebrache „Genschow“ und Umwandlung in Wohnbauflächen weiter zu verfolgen.

Eine große Herausforderung bleibt der Abschluss der Stadtkernssanierung mit dem Ausbau der Fußgängerzone. Ziel müsse es sein, den innerstädtischen Handel zu stärken und die Lebensqualität in der Stadt weiter zu steigern. Auch der Ausbau der Ortsdurchfahrt in der Altstadt biete ein „Riesenpotential“, um die Altstadt noch attraktiver zu gestalten. Unverzichtbar für Hachenburg sind außerdem in Zukunft die Hachenburger KulturZeit, das Angebot der Stadtbücherei und die Förderung des Ehrenamtes.

Ab Februar gelte es jedoch, die bereits beschlossenen und bereits im Bau befindlichen Projekte abzuschließen. Dazu gehörten vor allem der Andachtswald, der Hachenburger Friedhof, die Erweiterung des Kinderhauses und der Ausbau des Nahwärmenetzes. Dies alles will Röttig mit viel Bürgerbeteiligung angehen, damit sich im Jubiläumsjahr die schöne Stadt allen Hachenburgern und Gästen von ihrer besten Seite zeigen kann.

Mit einem großen Dank an Amtsvorgänger Peter Klöckner und einem weiteren Dank für die jederzeit hervorragende Unterstützung durch die Landesregierung, an SPD -Fraktionsvorsitzenden Hendrik Hering MdL, beendete Charly Röttig sein Statement. Abschließend betonte er, dass die Finanzen der Stadt weiter in einem sicheren Fahrwasser bleiben werden, denn dafür steht die Politik der Hachenburger SPD seit vielen Jahren.




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