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Nachricht vom 25.02.2014    

Projekte der Verbandsgemeinde Hachenburg laufen positiv

Am 18. Februar trafen sich sowohl der Bau-, Umwelt-, Wirtschafts- und Verkehrsausschuss, als auch der Verbandsgemeinderat Hachenburg zu ihrer ersten Sitzung in diesem Kalenderjahr. Bürgermeister Klöckner konnte erfreuliche Entwicklungen bekannt geben.

Foto: Wolfgang Tischler

Hachenburg. Zu Beginn der jeweiligen Sitzungen gab Bürgermeister Klöckner bekannt, dass das Landgericht Koblenz im Rechtsstreit der Verbandsgemeinde Hachenburg auf Schadensersatzforderungen bei der Errichtung des Löwenbades ein Urteil gefällt hat. Danach sind der Verbandsgemeinde alle entstandenen Schäden zu erstatten. Zudem teilte der Vorsitzende mit, dass die Verbandsgemeinde ihre Windenergieanlage in Gehlert aus dem Jahre 1994 zu einem Festpreis verkauft hat.

Weiterhin unterrichtete Bürgermeister Klöckner die Anwesenden über die große Resonanz seitens der Bürger im Hinblick auf eine finanzielle Beteiligung an der Errichtung eines Bürgerwindparks in der Verbandsgemeinde Hachenburg. Die Verbandsgemeinde beabsichtigt, zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern und den Ortsgemeinden Alpenrod, Gehlert, Lochum und Steinebach sowie den Verbandsge-meindewerken einen Bürgerwindpark zu errichten. Als Standort für dieses Vorhaben ist der Bereich des „Oberholzes“, an den Gemarkungsgrenzen der vier Ortsgemeinden angedacht.

Von Seiten der Kommunen ist bereits Bereitschaft signalisiert worden, zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern, aber auch mit Vereinen und Unternehmen sowie mit drei in der Region ansässigen Bürgergesellschaften, ein solches Projekt weiter zu verfolgen. Im Zusammenhang mit der Begutachtung des Plangebietes aus natur- und artenschutzfachlichen Aspekten erwartet die Verwaltung in den kommenden Tagen das abschließende Gutachten zu den Großvogelarten. Dieses wird dann in den kommenden Wochen in den entsprechenden Gremien und mit den Umweltverbänden beraten.

Sowohl in der Sitzung des Bau-, Umwelt-, Wirtschafts- und Verkehrsausschusses als auch in der darauf folgenden Sitzung des Verbandsgemeinderates Hachenburg lag der Schwerpunkt auf der Beschlussfassung zur Fortschreibung des Flächennutzungsplans, Teil B, Teilplan 1, der Verbandsgemeinde Hachenburg.



Konkret wurden die Mitglieder der Gremien über die Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung sowie der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange unterrichtet. Im Zuge dessen wurden die damit einhergehenden Abwägungsvorschläge, in denen die vorgebrachten Anregungen berücksichtigt wurden, eingehend besprochen. Einstimmig wurden danach die Beschlüsse über die vorgebrachten Anregungen entsprechend der Abwägungsvorschläge sowie der Satzungsbeschluss des Flächennutzungsplanes, Teil B, Teilplan 1 gefällt. Außerdem wurde einstimmig beschlossen, die Verwaltung zu beauftragen, die erforderliche Zustimmung der Ortsgemeinden zum Flächennutzungsplan einzuholen und die Genehmigung bei der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises zu beantragen.

In der Sitzung des Verbandsgemeinderates wurden zudem einstimmig Aufträge für weitere Bauleistungen zur Fertigstellung des Feuerwehrhauses in Alpenod an die mindestfordernden Fachfirmen in Höhe von insgesamt 156.132,46 Euro erteilt.

Im Rahmen der Verbesserung der touristischen Wege- und Informationsstruktur in der Kroppacher Schweiz wurden von der Verbandsgemeinde Hachenburg als Antragsteller und Projektträger in Zusammenarbeit mit den Ortsgemeinden der Kroppacher Schweiz mehrere Maßnahmen zur Umsetzung erarbeitet. Dazu gehören u. a. der Neuaufbau von Stegen in Astert und Heimborn. Das Land beteiligt sich bei diesen Maßnahmen mit cirka 46 Prozent an den zu erwartenden Kosten. Der Verbandsgemeinderat beschloss zunächst, den Auftrag zum Neuaufbau des Steges zwischen der Ortslage Astert und der Freizeitanlage mit einem Kostenvolumen von 70.958,08 Euro an die mindestfordernde Firma zu erteilen. Darüber hinaus wurde die Verwaltung ermächtigt, den Auftrag zum Neuaufbau eines Steges in Heimborn an den wirtschaftlich günstigsten Bieter zu vergeben.


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