Deutschlands Wölfe – zurück um zu bleiben
Der bundesweit bekannte Wolfsexperte Markus Bathen des Naturschutzbund Deutschland (NABU) wird am 14.November. und 5. Dezember auf Einladung der NABU-Gruppen Kroppacher Schweiz und Hundsangen im Westerwald zum Thema Wolf referieren.
Westerwaldkreis. Es ist eine Sensation und aus Naturschutzsicht ein großer Erfolg: Der vom Menschen ausgerottete und über Jahrhunderte verteufelte Wolf lebt seit dem Jahr 2000 wieder in Deutschlands freier Wildbahn. Die Tiere wurden nicht künstlich ausgesetzt, sondern sind auf eigenen Pfoten aus Richtung Osten zugewandert. Der nach EU-Recht streng geschützte Wolf besiedelt als Kulturfolger die intensiv genutzte mitteleuropäische Kulturlandschaft und ist keinesfalls ein Anzeiger für Wildnis. Damit berührt er den Alltag von Schafhaltern, Jägern oder Waldbesuchern und wirft Fragen über das neue Zusammenleben auf. Wird sich bei uns die Einsicht durchsetzen, dass heutzutage die Nachbarschaft von Mensch und Wolf möglich ist - so wie es uns die meisten anderen europäischen Staaten vorleben?
Der bundesweit bekannte NABU-Wolfsexperte und Leiter des Projektbüros Wolf in der Lausitz Markus Bathen informiert in gleich zwei Multimedia-Vorträgen im Westerwald über die Rückkehr der Wölfe. Am 14. November ist Markus Bathen zu Gast bei der NABU-Gruppe Kroppacher Schweiz und referiert ab 19 Uhr im Forstlichen Bildungszentrum Hachenburg, in der Burgbitz 4, 57627 Hachenburg. Drei Wochen später, am 5. Dezember, ist sein Multivisionsvortrag ab 19:30 Uhr (Einlass: 19:00 Uhr) im Sitzungssaal der Verbandsgemeinde Wallmerod in der Gerichtsstraße in Wallmerod zu sehen. Hierzu lädt die NABU-Gruppe Hundsangen herzlich ein. Landwirte, Tierhalter und Jäger sind ausdrücklich willkommen! Die Veranstaltungen sind kostenfrei.
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