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Nachricht vom 11.11.2014    

Heizen mit Holz

Besonders wenn ein großer trockener Lagerraum im Keller vorhanden ist, kann das Heizen mit Holz im Altbau eine gute Wahl sein: Die eher teuren Anschaffungskosten eines Holzfeuerungskessels machen sich durch niedrigere Brennstoffkosten bezahlt – deshalb eignen sich solche Kessel vor allem für alte oder große Gebäude mit einem hohen Wärmebedarf.

Wer mit Holz heizt braucht einen großen trockenen Lagerraum – das gilt für Scheitholz genauso wie für Holzpellets. Foto: Landesforsten RLP / Johannes Krisinger.

Region. Als zentrale Feuerungsanlagen kommen dabei Holzpelletkessel oder Scheitholzvergaserkessel in Frage. Während bei den Holzpellets inzwischen gut modulierende Kessel erhältlich sind, die sich dem Wärmebedarf schnell anpassen können, ist bei Scheitholzvergaserkesseln ein großer Speicher für das Heizungswasser unbedingt erforderlich. Bei Holz-Hackschnitzeln fällt etwa das vierfache Volumen von Pellets an, deshalb eignen sich Hackschnitzelanlagen nur selten für Privathaushalte.

Auch Holzeinzelöfen können eine Möglichkeit darstellen – vorausgesetzt, es ist eine Wassertasche vorhanden. Diese hat die Funktion eines Wärmetauschers, der die Wärme aus dem Abgas aufnimmt und einem Wasserspeicher zuführt. Da Einzelöfen nicht automatisch beschickt werden, muss hier ganz altmodisch Holz nachgelegt werden. Beachtet werden sollte auch, dass die Investitionskosten nicht unbedingt niedriger sind als bei einer zentralen Anlage, zusätzlich ist mit erhöhten Schornsteinfegerkosten zu rechnen.

Bei allen Fragen des Heizens und Energiesparens berät der Energieberater der Verbraucherzentrale persönlich. Die Beratung findet nach Terminvereinbarung in den Beratungsstützpunkten der Verbraucherzentrale statt.



Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Die nächsten Sprechstunden der Energieberater finden wie folgt statt:
• in Montabaur am Donnerstag, den 27. November von 14.15 - 18 Uhr in der Verbandsgemeindeverwaltung, Zimmer 301, Konrad-Adenauer-Platz 8. Voranmeldung unter 02602/126-199 oder –0.
• In Höhr-Grenzhausen am Mittwoch, den 3. Dezember von 15 – 18 Uhr in der Verbandsgemeindeverwaltung, Rathausstraße 48. Voranmeldung unter 02624/104 215.
• in Hachenburg am Donnerstag, den 11. Dezember von 13.45 - 18.15 Uhr in der Verbandsgemeindeverwaltung, Gartenstraße 11, Voranmeldung unter 02662/801-102.
• In Rennerod am Donnerstag, den 4. Dezember von 16 bis 18.15 Uhr in der Verbandsgemeindeverwaltung, Hauptstraße 55. Voranmeldung unter 02664/506 740.
• in Westerburg am Donnerstag, den 27. November von 16 – 18.15 Uhr in der Verbandsgemeindeverwaltung, Zimmer 13/2, Neumarkt 1, Voranmeldung unter 02663/2910.

Für weitere Informationen und einen kostenlosen Beratungstermin:

Energietelefon Rheinland-Pfalz: 0800 / 60 75 600 (kostenlos)

Montags von 9 bis 13 und 14 bis 17 Uhr,
dienstags von 10 bis 13 und 14 bis 18 Uhr,
donnerstags von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr.


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