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Nachricht vom 05.01.2015    

Wandern und Backesbrot, der Renner

Auf großes Interesse stieß das Programm der mittlerweile sechsten Auflage „Wandern und leckeres Backesbrot“. Nach der Wanderung wird das frische Brot mit warmem oder kaltem Getränk genossen.

Der Backes wurde geheizt, um die leckeren Backesbrote zu backen und um den Wanderern einen warmen Verkaufsraum zu bieten. Fotos: Häring

Westerburg/Gershasen. „Wir sind mit der Kapazität an unsere Grenzen gestoßen. Mehr Teilnehmer können wir nicht mehr annehmen. Im letzten Jahr 2014 hatten wir 65 Teilnehmer“. Auch in diesem Jahr stieß der Leiter der Touristinformation „Wäller Land“, Martin Rudolph, bei der Voranmeldung zur Backeswanderung wieder auf eine sehr große Resonanz.

Im alten Backes der Gemeinde Gershasen wurde schon Stunden vor Beginn der Wanderung das Brot in den vorgeheizten Ofen geschoben, um den Bedarf der Wanderer zu befriedigen. Martin Rudolph hatte große Unterstützung. „Meine Frauen wollten wieder mitmachen. Denen gefällt das.“ Gemeint waren Hildegard, Irmhild, Beate, Gudrun, Rosemarie, Bärbel und Marion, die im Verkaufsraum des alten Backes tätig waren. Da wurde der alte Ofen mit großen Holzscheiden bestückt, Schmalz und Wurstbrote wurden geschmiert und vorbestellte Brote in Tüten gepackt, um dem Ansturm nach der Wanderung Herr zu werden.

Die Wanderung startete wie immer am Bahnhof Westerburg, wo Martin Rudolph weitere fleißige Helfer hatte, die den 50 Wanderern einen leckeren Likör als „Starttrunk“ mit auf den Weg gaben. Von innen gut gewärmt ging es dann unter der bewährten Leitung von Willi Kuchler vom Westerwaldverein durch die Stadt Westerburg in Richtung alter Bundeswehrkaserne. Von hier aus ging es bei heftigem Schneetreiben weiter in Richtung Wald, wo schon eine weitere Station aufgebaut war.



Im Wald wurden die Wanderer mit heißem Glühwein und heißem Apfelsaft gestärkt. Weiter ging es auf ein Teilstück des Westerwaldsteigs in Richtung Gershasen. Dort wartete der warme Backes und die letzten der 60 Brote waren fertig gebacken. „Nach wie vor wird das Backesbrot verlangt“, war von Martin Rudolph über das Angebot im Gershasener Backes zu erfahren. Denn es gab auch noch das helle „Grießplatz“, es handelt sich um ein helles Brot aus Weizengrieß. Als Brotaufstrich war leckere Büchsenwurst vom heimischen Metzger im Angebot. Dazu ein heißer Kaffee oder, wer wollte, ein kühles Bier.

Im nächsten Jahr wird die Backeswanderung nicht am ersten Neujahrswochenende, sondern am zweiten Neujahrswochenende, dann am 9. Januar, stattfinden. Dann heißt es für Beate und Co. wieder heizen, schmieren und eintüten. kdh


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