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Nachricht vom 04.03.2015    

330 Studenten auf Schloss Hachenburg

Die Hochschule der Deutschen Bundesbank ist weit über die deutschen Grenzen hinaus bekannt und beliebt. Der begehrte Studienabschluss: Bachelor of Science für das Notenbankwesen/Central Banking ist das Ziel aller in der Fachhochschule Hachenburg ausgebildeten Studenten, die in zwei Sprachen unterrichtet werden.

Aus dieser Perspektive haben nur wenige Menschen das Hachenburger Schloss gesehen. Nach einer bewegten Vergangenheit der Schlossanlage hat die Deutsche Bundesbank das Schloss in Hachenburg vom Land Rheinland-Pfalz erworben und nutzt es seit 1980 als Fachhochschule der Deutschen Bundesbank. Foto: Reinhard Panthel

Hachenburg. Zurzeit studieren hier in der Hochschule der Deutschen Bundesbank auf Schloss Hachenburg 330 Studenten aus vielen Bereichen der Bundesrepublik Deutschland und dem europäischen Ausland. Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Erich Keller und sein Stellvertreter Prof. Dr. Oliver Kruse werden dabei von 17 hauptamtlichen Lehrenden und Professoren unterstützt. 120 nebenamtlich Lehrende aus dem Bereichen der Deutschen Bundesbank, BaFin und EZB (europäische Zentralbank) bemühen sich um die Ausbildung der zurzeit 330 Studierenden aus ganz Deutschland.

Davon aktuell 226 direkt an der Hochschule, die anderen in der Praxis bei Hauptverwaltungen und Filialen der Bundesbank oder bei den Dienststellen der BaFin. Alle Studierenden streben den Studienabschluss des Bachelor of Science im Notenbankwesen an.
Das Ausbildungskonzept der Hochschule der Deutschen Bundesbank ist seit ihrer Gründung im Jahr 1980 durch folgende Besonderheiten gekennzeichnet: Trägerorientierung (konzentriert auf die Kerngeschäftsfelder der Deutschen Bundesbank). Berufspraktische Studienzeiten werden durch das Duale Studium ermöglicht, wobei Theorie und Praxis miteinander verzahnt werden. Eine Doppelqualifikation ist im Studium möglich, weil gleichzeitig der Erwerb eines Hochschulabschlusses sowie die Laufbahnbefähigung für den gehobenen Bankdienst als Studienziel angeboten werden.

Dieses Leitbild bleibt im Bachelorstudiengang im Kern unverändert. Es zielt allerdings noch stärker auf die Rolle der Deutschen Bundesbank im Eurosystem und die Methoden- anstatt der Wissensvermittlung ab. Die Studierenden können während des Studienverlaufs wählen, so dass sie zwar alle Kerngeschäftsfelder einer Zentralbank überblicken, jedoch zusätzlich bestimmte Geschäftsfelder und dafür bedeutsame Methoden vertiefen.



Die Abschlussbezeichnung für den Studiengang lautet „Bachelor of Science“, da sich quantitative betriebswirtschaftliche Methoden (insbesondere in den Bereichen Bankenaufsicht, Rechnungswesen, Jahresabschluss- und Finanzanalyse, Controlling, Corporate Finance, Finanzmathematik, Statistik und Informatik) wie ein roter Faden durch das gesamte Studium ziehen. Während des Studiengangs wird in englischer und deutscher Sprache unterrichtet. Das weist darauf hin, dass die Studieninhalte aufgrund der Einbindung der Deutschen Bundesbank in das ESZB in beträchtlichem Umfang international ausgerichtet sind. Daher auch ausgewählte Lehrveranstaltungen in englischer Sprache. Da die Bundesbank den Rang einer obersten Bundesbehörde hat, ist diese rechtswissenschaftliche Ausrichtung begründet.

Das duale Konzept des Bachelorstudiengangs gewährleistet eine große Praxisnähe durch die ständige Abfolge von Theorie- und Praxisnähe. Die Studierenden lernen insgesamt sieben verschiedene Praxisstationen kennen und sind damit bestens vorbereitet für ihre spätere berufliche Laufbahn in den Dienststellen der Deutschen Bundesbank oder bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. (repa)


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