Werbung

Nachricht vom 15.06.2015    

Schnelle Hilfe durch vereinfachtes Vergabeverfahren

Am Montag, 15. Juni tritt das vereinfachte Vergabeverfahren von öffentlichen Aufträgen für Flüchtlingsunterkünfte in Kraft. Damit können bestehende Gebäude schneller umgebaut, sowie Gebäude in Modulbauweise schneller errichtet werden.

Region. „Die Landesregierung beschleunigt den Prozess der Auftragsvergabe zum Wohle der Menschen, die zu uns flüchten“, sagt Wirtschaftsministerin Eveline Lemke. „Wir unterstützen damit auch die Kommunen.“

Integrationsministerin Irene Alt ergänzt: „Geeigneten Wohnraum für die Asylsuchenden bereit zu stellen, stellt die Kommunen vor sehr große Herausforderungen – gerade in Städten ist der Wohnungsmarkt oft so angespannt, dass keine leerstehenden Wohnungen mehr auf dem Markt sind. Daher hat sich das Land dazu entschlossen, den Kommunen durch vereinfachte Vergaberegeln einen Weg zu eröffnen, wie sie schneller Wohnraum schaffen können.“

Die Landesregierung hatte die beschleunigenden Regelungen vor kurzem beschlossen. Erstmals seit dem im Jahr 2009 durch die Finanzkrise ausgelösten Konjunkturpaket II werden Regelungen für die Vergabe von öffentlichen Aufträgen erleichtert. Sie betreffen nur Vergabeverfahren im Zusammenhang mit der Erstellung und Herrichtung von Flüchtlingsunterkünften. Durch die Vereinfachung können nun Bauaufträge bis zu 1 Million Euro im Wege der Beschränkten Ausschreibung vergeben werden und bis 100.000 Euro ist eine Freihändige Vergabe von Aufträgen möglich. Die Kommunen erhalten damit die notwendige Flexibilität, Aufträge schneller vergeben zu können. Die Unterkünfte sind somit rascher bezugsfertig. „Von der Regelung werden vor allem auch kleine und mittlere Unternehmen vor Ort profitieren“, sagt Lemke.


Feedback: Hinweise an die Redaktion

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Das Raiffeisenmuseum in Hamm: Genossenschaftsidee zum Anfassen

Im kleinen Hamm an der Sieg steht das Geburtshaus des großen Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818–1888), ...

Montabaur feiert erfolgreiche Premiere der Lachnacht

Die "1. Montabaurer Lachnacht" lockte am 2. April zahlreiche Besucher in die Stadthalle Haus Mons Tabor. ...

Generationenwechsel im Berufsbildungsausschuss der HwK Koblenz

Der Berufsbildungsausschuss der Handwerkskammer Koblenz hat sich neu formiert. Langjährige Mitglieder ...

Einführung von Pfarrer Michael Zopf in Rennerod: Ein neuer Abschnitt für die Gemeinde

Die Evangelische Kirchengemeinde Rennerod hat Pfarrer Michael Zopf in einem festlichen Gottesdienst offiziell ...

Abiturfeier am Mons-Tabor-Gymnasium: Ein magischer Abschied

Am 31. März verabschiedete das Mons-Tabor-Gymnasium 95 Abiturientinnen und Abiturienten. Die Feierlichkeiten ...

Schock auf dem Brüse-Hof: Schafe durch Wolfsriss in Selters getötet

Hannah Becker ist eine von vielen Hobbyzüchterinnen einer Schafsherde im Westerwald. Sie hatte die Debatte ...

Weitere Artikel


Psychische Belastungen am Arbeitsplatz

Der DGB Westerwald beschäftigt sich mit dem Problem psychischer Belastungen am Arbeitsplatz. Psychische ...

Konzert mit jungen Schlagwerkern

„Three of a Kind“ gastiert im Stadthaus Selters. Am Samstag, 27. Juni lädt das Forum Selters zu einem ...

Edgar Wilk wiedergewählt

Edgar Wilk ist von der Kammerversammlung einstimmig für vier weitere Jahre als Präsident der Steuerberaterkammer ...

Falscher Polizist hielt Rollerfahrer an

Von März bis Mitte Mai 2015 kam es im Raum Mogendorf, Steinen und Dreifelden zu drei Fällen von Amtsanmaßung, ...

Singegottesdienst Wahlrod

Pfarrerin Iris Kühmichel und Dekanatskantor Jens Schawaller laden zum traditionellen Singegottesdienst ...

NABU Hundsangen sucht helfende Hände


Machen Sie mit bei unserem Arbeitseinsatz an der frischen Luft! Gemeinsam wollen wir Arbeiten wie Anstreichen, ...

Werbung