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Nachricht vom 28.06.2015    

Die entscheidende Frage: „Wer spinnt den längsten Faden?“

Westerwälder Flachsmarkt im Landschaftsmuseum Hachenburg war mal wieder ein Erfolg. Auch diesmal drehten sich die unterschiedlichsten Spinnräder um die Wette. Begeisterte Handarbeiter aller Altersgruppen sorgten für Erstaunen und Begeisterung der vielen Zuschauer aus nah und fern.

Impressionen vom Westerwälder Flachsmarkt im Landschaftsmuseum Hachenburg. Fotos: Reinhard Panthel.

Hachenburg. Es gehört mittlerweile schon zur Tradition, dass sich qualifizierte Handarbeiter am letzten Juniwochenende am Landschaftsmuseum Westerwald in Hachenburg treffen. Aber die Devise heißt nicht nur Mitmachen, sondern auch das Zuschauen und Ausprobieren an den unterschiedlichsten Geräten und Spinnrädern sorgte für den besonderen Reiz. Rings um die historischen Fachwerkhäuser waren schattige Plätzchen begehrt um dem Hobby nachzugehen.

Flachs, Leinen und Wolle verwandelten sich unter fachkundiger Hand zu den Dingen, die beim Handarbeiten so beliebt und begehrt sind. Wolle verschiedener Fadenstärke wurde in Massen produziert. Aber nicht jeder, der ein Spinnrad bewegen kann, schafft es auch den idealen Faden zu spinnen. Überwiegend Spinnräder der Westerwald Bauart kamen zum Einsatz, aber auch die Modelle der holländischen Spinnräder mit der einfachen großen Scheibe schienen den gleichen Zweck zu erfüllen. Spinnräder und Spindeln drehten sich munter um die Wette. Staunende Gesichter der interessierten Zuschauer zeigten, dass viel Gesprächsstoff zwischen Akteuren und Gästen vorhanden war.



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„So werden Bordüren gewebt!“, sagte die Könnerin, die Bordüren in jeder Breite und unterschiedlichen Mustern anfertigte. Ein paar Meter weiter ein anderes Bild: hier kam die Säge zum Einsatz, um kleine Holzscheiben zu fertigen. Und daneben war es mal wieder „Männersache“, als man zuschauen konnte, wie eine Sense „gedengelt“ wurde.

Stoffe, Leinen Tücher, Tischdecken, Filz-Accessoires erweckten Neugierde und Kauflust. Die in den Schatten geflüchteten Schafe aus Kundert hatten es besonders den Kindern angetan.

An verschiedenen Ständen gab es Honig und andere Leckereien zu kaufen. Und dem frisch im „Backes“ gebackenen duftenden Bauernbrot konnten nur wenige der Gäste widerstehen. Hungern brauchte auch niemand, denn an den Ständen herrschte Hochbetrieb. An den zahlreichen Tischen trafen sich Freunde und Bekannte zu einem Schwätzchen und leckerer Kuchen fand reichlich Absatz. repa



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