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Nachricht vom 15.10.2015    

80 Kinder begaben sich auf die Spuren von Elia

Es duftete nach warmen Brot, bunte Stoffe verwandelten die Evangelische Grundschule Mogendorf in ein kunterbuntes Farbenmeer; die Luft war erfüllt von Kinderlachen: Der Kinderkirchentag des Evangelischen Dekanats Selters war ein Fest für die Sinne. Und nicht nur das: Er lockte am sonnigen Wochenende viel mehr Jungs und Mädchen nach Mogendorf als gedacht.

Kinderkirchentag in Selters. Fotos: Veranstalter.

Mogendorf. „Wir haben vielleicht mit 30, 40 Kindern gerechnet. Jetzt seid Ihr mehr als 80. Das ist so toll“, freut sich die Kindergottesdienstbeauftrage des Dekanats, Regina Kehr, als sie die vielen kleinen Gäste begrüßt.

Die zwei Dutzend Mitarbeiter haben sich richtig ins Zeug gelegt, damit’s für alle Besucher ein unvergessliches Erlebnis wird. Einen Tag lang geht es um die Geschichte des Propheten Elia, die das Team auf ganz unterschiedliche Weise aufgreift: nicht nur mit einem kurzen Anspiel zur Begrüßung, sondern auch in vier Workshops. In einem spielen die kleinen Besucher Elias Wette mit den Baalspropheten als Theaterstück nach – inklusive selbst gebastelter Requisiten, versteht sich. Der nächste Raum ist von schummrigem Kerzenlicht erfüllt und mit Decken ausgelegt: eine Wellness-Oase, in der die Kinder erleben, wie Gott sich um Elia gekümmert hat und wie gut es tut, geknuddelt, gekitzelt und geknetet zu werden. In der dritten Gruppe wird es unterdessen brenzlig: Hier geht’s um die Witwe, die Elia aus ihren letzten Resten Öl, Wasser und Mehl leckeres Brot zubereitet – und am Ende wie durch ein Wunder noch reichlich übrig hat. Die Kinder machen’s wie die gute Frau und formen aus frischem Teig Brotfladen, die sie anschließend in einer Tonne auf offenem Feuer knusprig backen. Schließlich die vierte Gruppe, in der es ganz schön stürmisch zugeht und die mit Schwungtüchern, einem Barfußpfad oder Regenmachern die Stationen der vierzigtägigen Flucht von Elia nacherzählen.



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Nach einem leckeren Mittagessen haben die Kleinen dann noch jede Menge Zeit, sich auf einem Spieleparcours beim Sackhüpfen, Stelzenlaufen, Riesenmikado oder Dosenwerfen auszutoben, bevor sie dann in einem Gottesdienst auch ihren Eltern all das zeigen können, was sie in ihren Gruppen vorbereitet haben.

Am Ende sind sich alle einig, dass der Dekanatskinderkirchentag keine Eintagsfliege bleiben soll. „Viele Kinder haben uns gefragt, wann es den nächsten gibt“, sagt Regina Kehr. „Deshalb bin ich mir sicher, dass die Kinder in ihren Gemeinden von diesem Tag erzählen werden – und dass er wieder neue Lust auf Kindergottesdienst macht. Schon deshalb hat sich die Vorbereitungszeit mehr als gelohnt. Und schon deshalb lohnt es sich, weiterzumachen.“


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