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Nachricht vom 12.02.2016    

IGS Selters: Oberstufe startet dreizügig

Die geplante Vierzügigkeit wird erst nach Fertigstellung des Neubaus 2018 möglich, bereits jetzt fehlen mehrere Räume. Es gibt mehr Bewerber als Plätze in der IGS-Oberstufe, daher erfolgt die Vergabe nach einem ortseigenen „Numerus Clausus“, der Selterser Schüler bevorzugt.

Logo der IGS Selters.

Selters. Mit Beginn des Schuljahres 2016/2017 soll die gymnasiale Oberstufe an der Integrierten Gesamtschule (IGS) Selters ihre Arbeit aufnehmen. Sie ist in einer vierzügigen Ausrichtung geplant. Jedoch will man, so beschloss es kürzlich der Kreisausschuss des Westerwaldkreises, die ersten beiden Schuljahre zunächst dreizügig starten. Der Grund: Noch fehlen die entsprechenden Räume, die ein vernünftiges Arbeiten mit den zu erwartenden 100 Oberstufenschülern je Schuljahrgang bei vier Zügen erfordert. Eine etwaige Containerlösung wird aus Kostengründen abgelehnt.

Nach dem jetzigen Planungsstand soll der die Raumsituation entschärfende Neubau zum Jahresbeginn 2018 bezugsfertig sein. Bereits jetzt fehlen in der Mittelstufe drei Klassenräume sowie zwei Fachräume. Auch nach Fertigstellung des Erweiterungsbaus wird, so befürchten die Planer, noch räumliche Enge herrschen, solange der heutige Gebäudebestand nach und nach saniert wird. Mit der endgültigen Fertigstellung einer durchgängig vierzügig ausgebauten Schule ist somit nicht vor Ende 2019 zu rechnen.



Da es mehr Bewerber als Plätze für den Start der IGS-Oberstufe gab, wurde ein Art „Numerus Clausus“ eingeführt, der in diesem und im kommenden Jahr zur Anwendung kommt. Demnach sollen zuerst die eigenen IGS-Zehntklässler einen Anspruch auf die Oberstufenplätze haben. Hier wird mit etwa 40 Kandidaten gerechnet. Kindern aus anderen Gymnasien, die lediglich die vermeintlich leichtere Oberstufe einer IGS durchlaufen wollen, sollten keinen Platz erhalten. Die dann noch zur Verfügung stehenden 40 Plätze sollen nach regionalen Gesichtspunkten vergeben werden. Das heißt: Erstzugriff für Kinder aus der VG Selters, danach aus dem übrigen Westerwaldkreis unter Einbeziehung des Notenspiegels. Diese Aufnahmeregelungen könnten später bei einer vierzügigen Oberstufe ebenfalls Anwendung finden, wenn die Bewerberzahl die Kapazitäten übersteigt. Eine Abstimmung mit der Schulaufsicht bei der ADD Koblenz ist erfolgt.




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